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«Aber Liebe ... ist nur eine Geschichte»

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Der Text präsentiert die aktuelle neurobiologische und paarpsychologische Forschung zu Liebesbeziehungen und bietet eine Übersicht über die Entwicklung von Partnerschaften aus soziologischer und juristischer Sicht. Im Fokus der Filmanalyse stehen zwei Krankenhausserien, weshalb der theoretische Teil mit einem historischen Überblick über Serien und Krankenhausserien endet. Die interdisziplinäre Herangehensweise der Analyse ermöglicht eine differenzierte Darstellung und Interpretation von serialen Liebesbeziehungen, die über pauschalisierende Beschreibungen von Romantik und Idealisierung hinausgeht. Zudem wird der verbreiteten Vorstellung von Liebe in den Kulturwissenschaften als Zuschreibung oder Inszenierung entgegengetreten. Die psychologischen und neurobiologischen Konstrukte der Verliebtheit und Bindung lassen sich gut im narrativen seriellen Prozess einordnen, jedoch variieren sie je nach Storyline und Filmästhetik. Betrachtet man das psychologische Konstrukt der Paarqualität, wird deutlich, dass der Vorwurf der „Traumpaare und Traumhochzeiten“ nicht haltbar ist. Vielmehr zeigen die Serienpaare desolate Verbindungen, die an Sicherheit, Vertrauen, Offenheit, Respekt sowie an wesentlichen Gesprächen mangeln. Abschließend werden mögliche Zuschauer-Motivationen und deren Auswirkungen auf die Vorstellungen über Paarbeziehungen reflektiert.

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«Aber Liebe ... ist nur eine Geschichte», Susanne Berg

Taal
Jaar van publicatie
2021
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(Paperback)
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Titel
«Aber Liebe ... ist nur eine Geschichte»
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2021
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
362
ISBN10
3741003743
ISBN13
9783741003745
Reeks
Aantekening
Der Text präsentiert die aktuelle neurobiologische und paarpsychologische Forschung zu Liebesbeziehungen und bietet eine Übersicht über die Entwicklung von Partnerschaften aus soziologischer und juristischer Sicht. Im Fokus der Filmanalyse stehen zwei Krankenhausserien, weshalb der theoretische Teil mit einem historischen Überblick über Serien und Krankenhausserien endet. Die interdisziplinäre Herangehensweise der Analyse ermöglicht eine differenzierte Darstellung und Interpretation von serialen Liebesbeziehungen, die über pauschalisierende Beschreibungen von Romantik und Idealisierung hinausgeht. Zudem wird der verbreiteten Vorstellung von Liebe in den Kulturwissenschaften als Zuschreibung oder Inszenierung entgegengetreten. Die psychologischen und neurobiologischen Konstrukte der Verliebtheit und Bindung lassen sich gut im narrativen seriellen Prozess einordnen, jedoch variieren sie je nach Storyline und Filmästhetik. Betrachtet man das psychologische Konstrukt der Paarqualität, wird deutlich, dass der Vorwurf der „Traumpaare und Traumhochzeiten“ nicht haltbar ist. Vielmehr zeigen die Serienpaare desolate Verbindungen, die an Sicherheit, Vertrauen, Offenheit, Respekt sowie an wesentlichen Gesprächen mangeln. Abschließend werden mögliche Zuschauer-Motivationen und deren Auswirkungen auf die Vorstellungen über Paarbeziehungen reflektiert.