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Was bleibt von Fragmenten einer Sprache der Liebe?

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Vor über 40 Jahren erschien ein antitheoretisches Sammelsurium von Fragmenten einer Sprache der Liebe, das als Glossar willkürlicher, alphabetisch angeordneter Stichwörter zu verstehen ist. Es scheint nichts sagen zu wollen, sondern präsentiert vielmehr szenische Bilder des Liebens. Die Grenzen zwischen literarischem Text und außertextueller Realität verschwimmen, und es bleibt keine feinsinnige Reflexion, sondern eine hingebungsvolle écriture, die eine medien-ästhetische Auseinandersetzung mit dem Diskurs Liebe ermöglicht. Die Aktualität der Fragmente wird durch die Autorinnen dieses Bandes erforscht, die Barthes' Ausgangstext nicht nur kommentieren, sondern auch die Anschlussmöglichkeiten der Stichworte und Figuren hinterfragen. Dabei wird der spezifische, widersprüchliche Gestus des Schreibens und Sprechens Barthes' sowie dessen Verwobenheit mit den Begrifflichkeiten thematisiert. So wird Barthes' Projekt um- und fortgeschrieben, um dem Diskurs Liebe, der von Mächten und ihren Mechanismen in die Abdrift des Unzeitgemäßen gerät, einen Raum der Bejahung einzuräumen und das Lieben im Kommen zu halten.

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Was bleibt von Fragmenten einer Sprache der Liebe?, Peter Clar

Taal
Jaar van publicatie
2021
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(Paperback)
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Titel
Was bleibt von Fragmenten einer Sprache der Liebe?
Taal
Duits
Auteurs
Peter Clar
Uitgever
Turia + Kant
Jaar van publicatie
2021
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
224
ISBN10
3851329929
ISBN13
9783851329926
Reeks
Beoordeling
3 van 5
Aantekening
Vor über 40 Jahren erschien ein antitheoretisches Sammelsurium von Fragmenten einer Sprache der Liebe, das als Glossar willkürlicher, alphabetisch angeordneter Stichwörter zu verstehen ist. Es scheint nichts sagen zu wollen, sondern präsentiert vielmehr szenische Bilder des Liebens. Die Grenzen zwischen literarischem Text und außertextueller Realität verschwimmen, und es bleibt keine feinsinnige Reflexion, sondern eine hingebungsvolle écriture, die eine medien-ästhetische Auseinandersetzung mit dem Diskurs Liebe ermöglicht. Die Aktualität der Fragmente wird durch die Autorinnen dieses Bandes erforscht, die Barthes' Ausgangstext nicht nur kommentieren, sondern auch die Anschlussmöglichkeiten der Stichworte und Figuren hinterfragen. Dabei wird der spezifische, widersprüchliche Gestus des Schreibens und Sprechens Barthes' sowie dessen Verwobenheit mit den Begrifflichkeiten thematisiert. So wird Barthes' Projekt um- und fortgeschrieben, um dem Diskurs Liebe, der von Mächten und ihren Mechanismen in die Abdrift des Unzeitgemäßen gerät, einen Raum der Bejahung einzuräumen und das Lieben im Kommen zu halten.