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Leila und Madschnun

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»Eine Laute war Leila – und die Fidel Madschnun. Ihre Stimmen liebkosten einander und tauschten leise die Klagen aus, die sie sonst nur dem Wind und der Nacht anvertrauten. Was vergeht, ist die Zeit, nicht aber die Liebe. Mag sonst alles nur Tand und Gaukelei und Einbildung sein: sie ist es nicht. Denn das Kohlenbecken, auf dem sie brennt, ist die Ewigkeit selbst, die weder Anfang noch Ende hat.« Diese Liebesgeschichte ist in der gesamten muslimischen Welt berühmt. Auf ältere Überlieferungen zurückgreifend, hat der aserbaidschanische Schriftsteller, Philosoph und Wissenschaftler Nizami Gändschäwi sie im 12. Jahrhundert in seiner Fassung in Versform niedergelegt. Dies ist die deutsche Übersetzung von Rudolf Gelpke in Prosa. Ethnisch war Nizami Türke (so die Selbstbezeichnung), heute sagt man „Aserbaidschaner“. Die Sprache der Literatur war damals Persisch.

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Leila und Madschnun, Nizami Gändschäwi

Taal
Jaar van publicatie
2021
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(Paperback)
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4,1
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Taal
Duits
Uitgever
Maurer
Jaar van publicatie
2021
Formaat
Paperback
ISBN10
3929345943
ISBN13
9783929345940
Reeks
Beoordeling
4,05 van 5
Aantekening
»Eine Laute war Leila – und die Fidel Madschnun. Ihre Stimmen liebkosten einander und tauschten leise die Klagen aus, die sie sonst nur dem Wind und der Nacht anvertrauten. Was vergeht, ist die Zeit, nicht aber die Liebe. Mag sonst alles nur Tand und Gaukelei und Einbildung sein: sie ist es nicht. Denn das Kohlenbecken, auf dem sie brennt, ist die Ewigkeit selbst, die weder Anfang noch Ende hat.« Diese Liebesgeschichte ist in der gesamten muslimischen Welt berühmt. Auf ältere Überlieferungen zurückgreifend, hat der aserbaidschanische Schriftsteller, Philosoph und Wissenschaftler Nizami Gändschäwi sie im 12. Jahrhundert in seiner Fassung in Versform niedergelegt. Dies ist die deutsche Übersetzung von Rudolf Gelpke in Prosa. Ethnisch war Nizami Türke (so die Selbstbezeichnung), heute sagt man „Aserbaidschaner“. Die Sprache der Literatur war damals Persisch.