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Wilhelm Meisters Lehrjahre

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Ein komplexer (inkalkulabel produzierter) Künstler-, Bildungs- und Entwicklungsroman (entstanden 1777-1785; Wilhelm Meisters theatralische Sendung, postum veröffentlicht), mit abenteuerlichen Handlungselementen, lyrischen Einsprengseln und vielen geistreichen Erörterungen, Gattungsprototyp, bis heute (durchaus kontrovers) rezipiert, analysiert und bewertet (u. a. von Friedrich Schlegel, Novalis, Adam Müller, Friedrich Nietzsche, Georg Lukács, Karl Otto Conrady), vertont (u. a. von Johann Friedrich Reichardt, Franz Schubert, Robert Schumann, Hugo Wolf, Pjotr Iljitsch Tschaikowski) und verfilmt (u. a. von Wim Wenders mit einem Drehbuch Peter Handkes). Erziehung zur Lebensmeisterschaft durchs Leben selbst (ein ewiges Suchen und Nichtfinden) auf dem ein Jahrzehnt umfassenden Weg (voll von Irrtum, Desillusionierung und glücklicher Fügung) des Jünglings zum reifen die bürgerliche Welt des Kaufmanns, eine unglücklich endende Liebe zu einer Aktrice, die Gesellschaft schauspielernden fahrenden Volks; schillernd, poetisch, extravagant, mysteriös! Seltsame Gestalten, herkömmlicher und sich neuordnender Adel, eine erzieherisch wirksame Geheimgesellschaft. Märchenhaft, glücklich heiratet Wilhelm schließlich und transzendiert seine einseitige Selbstbildung in den sich zu bewährenden Dienst am Menschen. [Joerg K. Sommermeyer]

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Wilhelm Meisters Lehrjahre, Johann Wolfgang von Goethe

Taal
Jaar van publicatie
2019
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(Paperback)
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Oké
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Taal
Duits
Uitgever
Orlando Syrg
Jaar van publicatie
2019
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
334
ISBN10
3748191081
ISBN13
9783748191087
Reeks
Beoordeling
3,25 van 5
Aantekening
Ein komplexer (inkalkulabel produzierter) Künstler-, Bildungs- und Entwicklungsroman (entstanden 1777-1785; Wilhelm Meisters theatralische Sendung, postum veröffentlicht), mit abenteuerlichen Handlungselementen, lyrischen Einsprengseln und vielen geistreichen Erörterungen, Gattungsprototyp, bis heute (durchaus kontrovers) rezipiert, analysiert und bewertet (u. a. von Friedrich Schlegel, Novalis, Adam Müller, Friedrich Nietzsche, Georg Lukács, Karl Otto Conrady), vertont (u. a. von Johann Friedrich Reichardt, Franz Schubert, Robert Schumann, Hugo Wolf, Pjotr Iljitsch Tschaikowski) und verfilmt (u. a. von Wim Wenders mit einem Drehbuch Peter Handkes). Erziehung zur Lebensmeisterschaft durchs Leben selbst (ein ewiges Suchen und Nichtfinden) auf dem ein Jahrzehnt umfassenden Weg (voll von Irrtum, Desillusionierung und glücklicher Fügung) des Jünglings zum reifen die bürgerliche Welt des Kaufmanns, eine unglücklich endende Liebe zu einer Aktrice, die Gesellschaft schauspielernden fahrenden Volks; schillernd, poetisch, extravagant, mysteriös! Seltsame Gestalten, herkömmlicher und sich neuordnender Adel, eine erzieherisch wirksame Geheimgesellschaft. Märchenhaft, glücklich heiratet Wilhelm schließlich und transzendiert seine einseitige Selbstbildung in den sich zu bewährenden Dienst am Menschen. [Joerg K. Sommermeyer]