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Atem-Wege

Erkundungen zu Luftverschmutzung, Atemnot und Achtsamkeit

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Wann haben Sie Ihrer Atmung zum letzten Mal Aufmerksamkeit geschenkt? Als die Luft im Zug stickig war? Oder als ein Werbe­plakat daran erinnerte, wieder einmal durchzuatmen? Das Buch deutet die vermeintliche Nebensache Atmen als Kultur­technik. Ansätze der Körperphilosophie von Jean-Luc Nancy aufnehmend, folgt die ethno­grafische Arbeit dem Atmen durch seine Bedeutungen im Alltag. Ein Überblick über die jüngere Diskussion des Körperbegriffs in den Sozialwissenschaften sowie die Arbeit am Begriff des Rhizoms, verstanden als Praxis der angewandten Forschung, bilden die konzeptionelle Grundlage, aus der die Vertiefung der Themen Luftverschmutzung, Atemnot und Achtsamkeit hervorgeht. Bei der Erörterung dieser Themen übernimmt das Atmen die Hauptrolle. Die Schwerpunkte werden historisch situiert und ethnografisch mittels Diskursanalysen, Experteninterviews und teilnehmender Beobachtungen untersucht. In den Auswertungen wird das Potenzial einer Reflexion ausgelotet, die dazu anregt, nicht nur gedanklich, sondern auch körperlich regelmässig zum Forschungsgegenstand, dem Atmen, zurückzukehren. Gerade die Verschränkung der beiden Betrachtungsweisen, Körperlichkeit und gesellschaftlicher Diskurs, öffnet den Blick für eine innovative Kulturanalyse des Körpers

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Atem-Wege, Aurelia Ehrensperger

Taal
Jaar van publicatie
2020
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Titel
Atem-Wege
Ondertitel
Erkundungen zu Luftverschmutzung, Atemnot und Achtsamkeit
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2020
Aantal pagina's
224
ISBN10
3034015631
ISBN13
9783034015639
Reeks
Aantekening
Wann haben Sie Ihrer Atmung zum letzten Mal Aufmerksamkeit geschenkt? Als die Luft im Zug stickig war? Oder als ein Werbe­plakat daran erinnerte, wieder einmal durchzuatmen? Das Buch deutet die vermeintliche Nebensache Atmen als Kultur­technik. Ansätze der Körperphilosophie von Jean-Luc Nancy aufnehmend, folgt die ethno­grafische Arbeit dem Atmen durch seine Bedeutungen im Alltag. Ein Überblick über die jüngere Diskussion des Körperbegriffs in den Sozialwissenschaften sowie die Arbeit am Begriff des Rhizoms, verstanden als Praxis der angewandten Forschung, bilden die konzeptionelle Grundlage, aus der die Vertiefung der Themen Luftverschmutzung, Atemnot und Achtsamkeit hervorgeht. Bei der Erörterung dieser Themen übernimmt das Atmen die Hauptrolle. Die Schwerpunkte werden historisch situiert und ethnografisch mittels Diskursanalysen, Experteninterviews und teilnehmender Beobachtungen untersucht. In den Auswertungen wird das Potenzial einer Reflexion ausgelotet, die dazu anregt, nicht nur gedanklich, sondern auch körperlich regelmässig zum Forschungsgegenstand, dem Atmen, zurückzukehren. Gerade die Verschränkung der beiden Betrachtungsweisen, Körperlichkeit und gesellschaftlicher Diskurs, öffnet den Blick für eine innovative Kulturanalyse des Körpers