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Stuck ohne Grenzen

Mobile Handwerkskünstler in Schlössern der Frühen Neuzeit

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Stuck, eine im Mittelalter verbreitete Technologie, wurde spätestens seit dem 16. Jahrhundert zu einer unverzichtbaren Form repräsentativer Raumkunst. In Kombination mit Malerei sowie Holz-, Textil- und anderen Künsten erlangte sie große Aufmerksamkeit von fürstlichen Bauherren. Die Erwartungen an Entwürfe und Ausführungsqualität stiegen und verfeinerten sich, wobei oft wandernde Spezialisten zum Einsatz kamen. Im 17. und frühen 18. Jahrhundert engagierten die Fürsten im heutigen Thüringen vor allem Stuckateure italienischer oder tessiner Herkunft. Diese Fachleute waren über Jahre hinweg in der Region aktiv und zeigten auch große überregionale Mobilität. Ihre Wanderschaften spiegelten häufig dynastische Beziehungen zwischen Auftraggebern wider. Zudem lassen sich Statusansprüche von Herrschaftshäusern, Konkurrenzverhältnisse und der Wunsch nach Ebenbürtigkeit im Kontext des Heiligen Römischen Reichs und Europas anhand des Rückgriffs auf etablierte Künstler nachvollziehen. Der Band untersucht den Kulturtransfer, der mit der Stuckateurskunst verbunden ist, und beleuchtet dabei individuelle Biografien, Ausbildungsaspekte, technologischen Wandel sowie die künstlerische Kooperation mit Architekten und anderen Künstlern, einschließlich der wirtschaftlichen Situation der Ausführenden im sozialgeschichtlichen Vergleich.

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Stuck ohne Grenzen, Auteurscollectief

Taal
Jaar van publicatie
2022
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Titel
Stuck ohne Grenzen
Ondertitel
Mobile Handwerkskünstler in Schlössern der Frühen Neuzeit
Taal
Duits
Uitgever
Imhof Verlag
Jaar van publicatie
2022
ISBN10
3731912848
ISBN13
9783731912842
Reeks
Aantekening
Stuck, eine im Mittelalter verbreitete Technologie, wurde spätestens seit dem 16. Jahrhundert zu einer unverzichtbaren Form repräsentativer Raumkunst. In Kombination mit Malerei sowie Holz-, Textil- und anderen Künsten erlangte sie große Aufmerksamkeit von fürstlichen Bauherren. Die Erwartungen an Entwürfe und Ausführungsqualität stiegen und verfeinerten sich, wobei oft wandernde Spezialisten zum Einsatz kamen. Im 17. und frühen 18. Jahrhundert engagierten die Fürsten im heutigen Thüringen vor allem Stuckateure italienischer oder tessiner Herkunft. Diese Fachleute waren über Jahre hinweg in der Region aktiv und zeigten auch große überregionale Mobilität. Ihre Wanderschaften spiegelten häufig dynastische Beziehungen zwischen Auftraggebern wider. Zudem lassen sich Statusansprüche von Herrschaftshäusern, Konkurrenzverhältnisse und der Wunsch nach Ebenbürtigkeit im Kontext des Heiligen Römischen Reichs und Europas anhand des Rückgriffs auf etablierte Künstler nachvollziehen. Der Band untersucht den Kulturtransfer, der mit der Stuckateurskunst verbunden ist, und beleuchtet dabei individuelle Biografien, Ausbildungsaspekte, technologischen Wandel sowie die künstlerische Kooperation mit Architekten und anderen Künstlern, einschließlich der wirtschaftlichen Situation der Ausführenden im sozialgeschichtlichen Vergleich.