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Römische Elegien und andere Gedichte

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Die Elegie ist für Joseph Brodsky eine Grundlage, um in seinen Römischen Elegien zentrale Motive der Weltliteratur aufzugreifen und sie in einem oft ironischen Dialog mit großen Dichtern der lateinischen, deutschen und russischen Literatur zu entwickeln. Die Themen Liebe und Tod stehen im Mittelpunkt und verbinden antike Traditionen der Elegie als Trauergesang und erotische Elegie. Brodsky gestaltet diese Themen durch Spannungen wie Raum und Zeit oder Licht und Dunkelheit. Rom, als Ewige Stadt und Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft, ist ein weiterer zentraler Aspekt. Der Sprecher, erkennbar als Dichter im Exil mit autobiografischen Zügen, definiert seine subjektive Erfahrung in Rom und erkennt universelle Ebenen in persönlichen Erlebnissen. Der Gedichtzyklus besteht aus zwölf Strophen mit jeweils 16 Versen, die meist in einem weiblichen Kreuzreim enden. Die Struktur ist symmetrisch, beginnend mit der körperlichen Nacktheit des Sprechers und endend mit einer retrospektiven Perspektive auf das Leben. Die 11. Elegie bildet den lyrischen Höhepunkt, während die 6. Elegie die Ruinen Roms in einer barocken Vision beschreibt. Brodsky verweist auf römische Elegiker und große russische Dichter, entwickelt die Gattungstradition weiter und thematisiert die existenzielle Bedeutung der elegischen Situation. Erst nach 1988 wurden größere Teile seines Werks in der Sowjetunion veröffentlicht, was seine Rezeption in der Heimat maß

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Römische Elegien und andere Gedichte, Iosif Aleksandrovič Brodskij

Taal
Jaar van publicatie
1985
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(Paperback)
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4,6
Uitstekend
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Taal
Duits
Uitgever
Hanser
Jaar van publicatie
1985
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
133
ISBN10
3446136517
ISBN13
9783446136519
Reeks
Beoordeling
4,55 van 5
Aantekening
Die Elegie ist für Joseph Brodsky eine Grundlage, um in seinen Römischen Elegien zentrale Motive der Weltliteratur aufzugreifen und sie in einem oft ironischen Dialog mit großen Dichtern der lateinischen, deutschen und russischen Literatur zu entwickeln. Die Themen Liebe und Tod stehen im Mittelpunkt und verbinden antike Traditionen der Elegie als Trauergesang und erotische Elegie. Brodsky gestaltet diese Themen durch Spannungen wie Raum und Zeit oder Licht und Dunkelheit. Rom, als Ewige Stadt und Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft, ist ein weiterer zentraler Aspekt. Der Sprecher, erkennbar als Dichter im Exil mit autobiografischen Zügen, definiert seine subjektive Erfahrung in Rom und erkennt universelle Ebenen in persönlichen Erlebnissen. Der Gedichtzyklus besteht aus zwölf Strophen mit jeweils 16 Versen, die meist in einem weiblichen Kreuzreim enden. Die Struktur ist symmetrisch, beginnend mit der körperlichen Nacktheit des Sprechers und endend mit einer retrospektiven Perspektive auf das Leben. Die 11. Elegie bildet den lyrischen Höhepunkt, während die 6. Elegie die Ruinen Roms in einer barocken Vision beschreibt. Brodsky verweist auf römische Elegiker und große russische Dichter, entwickelt die Gattungstradition weiter und thematisiert die existenzielle Bedeutung der elegischen Situation. Erst nach 1988 wurden größere Teile seines Werks in der Sowjetunion veröffentlicht, was seine Rezeption in der Heimat maß