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Sogar Papageien überleben uns

Roman

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Marina, aus Petersburg, besucht Deutschland, um über Daniil Charms und seinen Freundeskreis zu sprechen. Dort trifft sie einen Mann, mit dem sie vor 20 Jahren eine Liebesgeschichte hatte. Die Vergangenheit bleibt präsent, und sie hat Angst vor den Geheimnissen der Zeit. Marinas Gedanken wandern durch ein ganzes Jahrhundert voller Brüche und Umwälzungen in Russland: vom Zarenreich über die Revolution, die Sowjetunion, die Weltkriege bis zur Perestrojka. Olga Martynova, Lyrikerin und Essayistin, entfaltet in ihrem ersten Roman mit Leichtigkeit die vielen Facetten der Vergangenheit und den 'Grünspan der Zeit', den nur die Literatur vermitteln kann. Die Leser erfahren von den literarischen Avantgardisten um Charms und Vvedenskij, der Gegenwart des Jüdischen in der Alltagskultur, sowie von Hippies, Landkommunen in Innerasien und Reisen nach Sibirien. Martynovas präziser Blick offenbart auch überraschende Beobachtungen ihrer deutschen Umgebung und des deutsch-russischen Kulturinteresses. Der Roman ist berührend und überraschend, während er paradox die Forderung der Protagonistin ignoriert, in Büchern nicht über komplizierte Dinge zu schreiben. Nichts ist komplizierter als das Wandern in die Vergangenheit und das assoziative Gewebe der Erinnerung, das die Dichter für unser Gedächtnis weben.

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Sogar Papageien überleben uns, Ol ga Martynova

Taal
Jaar van publicatie
2010
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(Hardcover),
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Goed
Prijs
€ 3,99

Betaalmethoden

3,8
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Titel
Sogar Papageien überleben uns
Ondertitel
Roman
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2010
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
208
ISBN10
3854207654
ISBN13
9783854207658
Reeks
Beoordeling
3,8 van 5
Aantekening
Marina, aus Petersburg, besucht Deutschland, um über Daniil Charms und seinen Freundeskreis zu sprechen. Dort trifft sie einen Mann, mit dem sie vor 20 Jahren eine Liebesgeschichte hatte. Die Vergangenheit bleibt präsent, und sie hat Angst vor den Geheimnissen der Zeit. Marinas Gedanken wandern durch ein ganzes Jahrhundert voller Brüche und Umwälzungen in Russland: vom Zarenreich über die Revolution, die Sowjetunion, die Weltkriege bis zur Perestrojka. Olga Martynova, Lyrikerin und Essayistin, entfaltet in ihrem ersten Roman mit Leichtigkeit die vielen Facetten der Vergangenheit und den 'Grünspan der Zeit', den nur die Literatur vermitteln kann. Die Leser erfahren von den literarischen Avantgardisten um Charms und Vvedenskij, der Gegenwart des Jüdischen in der Alltagskultur, sowie von Hippies, Landkommunen in Innerasien und Reisen nach Sibirien. Martynovas präziser Blick offenbart auch überraschende Beobachtungen ihrer deutschen Umgebung und des deutsch-russischen Kulturinteresses. Der Roman ist berührend und überraschend, während er paradox die Forderung der Protagonistin ignoriert, in Büchern nicht über komplizierte Dinge zu schreiben. Nichts ist komplizierter als das Wandern in die Vergangenheit und das assoziative Gewebe der Erinnerung, das die Dichter für unser Gedächtnis weben.