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Hummeldumm

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Der Bestseller – mit Daumenkino! Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte. Ich saß in Reihe 13. Schon auf dem Hinflug hätte mir klar sein können, dass der Jahresurlaub zum Albtraum wird. Wer an allem schuld ist, ist für Matze klar: seine Freundin Sina. Während er die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur »irgendwas« buchen. Doch das »irgendwas« entpuppt sich als zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia, wo selbst eine hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet. Warum muss er in einem Kleinbus voller Bekloppter über afrikanische Schotterpisten rütteln, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Bei minus zwei Grad stolpert er in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari. Als er erfährt, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünf Tausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, sein Handyakku leer und das einzige Ladegerät in österreichischer Hand. Ich drücke meine Nase ans Busfenster und blicke hinaus ins weite Land. Die Namibier winken uns und lachen. Klar lachen sie, sie sind ja frei. Wir nicht. Wir sind die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit.

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Hummeldumm, Tommy Jaud

Taal
Jaar van publicatie
2012
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(Paperback),
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Zeer goed
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€ 3,19

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3,6
Zeer goed
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Titel
Hummeldumm
Ondertitel
Das Roman
Taal
Duits
Auteurs
Tommy Jaud
Uitgever
Fischer
Jaar van publicatie
2012
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
303
ISBN10
3596174767
ISBN13
9783596174768
Reeks
Beoordeling
3,55 van 5
Aantekening
Der Bestseller – mit Daumenkino! Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte. Ich saß in Reihe 13. Schon auf dem Hinflug hätte mir klar sein können, dass der Jahresurlaub zum Albtraum wird. Wer an allem schuld ist, ist für Matze klar: seine Freundin Sina. Während er die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur »irgendwas« buchen. Doch das »irgendwas« entpuppt sich als zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia, wo selbst eine hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet. Warum muss er in einem Kleinbus voller Bekloppter über afrikanische Schotterpisten rütteln, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Bei minus zwei Grad stolpert er in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari. Als er erfährt, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünf Tausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, sein Handyakku leer und das einzige Ladegerät in österreichischer Hand. Ich drücke meine Nase ans Busfenster und blicke hinaus ins weite Land. Die Namibier winken uns und lachen. Klar lachen sie, sie sind ja frei. Wir nicht. Wir sind die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit.