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Selbstportrait mit einer Toten

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Ein Schriftsteller und eine Ärztin. Mann und Frau. Fünf Tage, fünf Kapitel, Montag bis Freitag. Es ist wie eine Versuchsanordnung. Er spricht, und sie ist zum Zuhören gezwungen, eine Zeugin, die erst als Erzählerin seiner Monologe zu Wort kommt.§Fünf Tage ununterbrochenen Regens, in denen er ihre Anläufe, ihm beizubringen, dass eine ihrer Patientinnen sich umgebracht hat, wieder und wieder abwürgt. Fünf Tage, die darin gipfeln, dass kartonweiße seine Bücher geliefert werden, die er aufgekauft hat, damit sie nicht verramscht werden können.§Dabei läuft er zu einer Tirade auf, die sich gegen alles und jeden richtet, gegen den Literaturbetrieb, gegen Schriftstellerkollegen und Kritiker und nicht zuletzt gegen ihn selbst. Es entsteht eine in weit ausschwingenden Sätzen gehaltene, ironische Bestandsaufnahme seiner verfahrenen Situation, die auch zum Entwurf einer Poetik wird und das Psychogramm eines Einzelgängers sichtbar macht.

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Selbstportrait mit einer Toten, Norbert Gstrein

Taal
Jaar van publicatie
2000
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(Paperback),
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Beschadigd
Prijs
€ 1,40

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Titel
Selbstportrait mit einer Toten
Taal
Duits
Uitgever
Suhrkamp
Jaar van publicatie
2000
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
111
ISBN10
3518411233
ISBN13
9783518411230
Reeks
Beoordeling
4,25 van 5
Aantekening
Ein Schriftsteller und eine Ärztin. Mann und Frau. Fünf Tage, fünf Kapitel, Montag bis Freitag. Es ist wie eine Versuchsanordnung. Er spricht, und sie ist zum Zuhören gezwungen, eine Zeugin, die erst als Erzählerin seiner Monologe zu Wort kommt.§Fünf Tage ununterbrochenen Regens, in denen er ihre Anläufe, ihm beizubringen, dass eine ihrer Patientinnen sich umgebracht hat, wieder und wieder abwürgt. Fünf Tage, die darin gipfeln, dass kartonweiße seine Bücher geliefert werden, die er aufgekauft hat, damit sie nicht verramscht werden können.§Dabei läuft er zu einer Tirade auf, die sich gegen alles und jeden richtet, gegen den Literaturbetrieb, gegen Schriftstellerkollegen und Kritiker und nicht zuletzt gegen ihn selbst. Es entsteht eine in weit ausschwingenden Sätzen gehaltene, ironische Bestandsaufnahme seiner verfahrenen Situation, die auch zum Entwurf einer Poetik wird und das Psychogramm eines Einzelgängers sichtbar macht.