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Niccolò Machiavellis 1532 erschienene Schrift 'Il Principe' hat sich als bedeutendes Werk der Weltliteratur etabliert. In seiner Radikalität und der scharfen Trennung zwischen politischem Handeln und individuellen Entscheidungen überstrahlt Machiavellis Werk die Schriften seiner Zeitgenossen. Er untersucht, was das oberste politische Amt ist, die verschiedenen Arten davon, sowie die Bedingungen für dessen Erhalt und Verlust. Im Fokus stehen Herrschaftsbildung und -sicherung, wobei sämtliche Handlungen des Fürsten an ihrem politischen Zweck gemessen werden: der Erhaltung der Herrschaft. Entscheidend ist nicht der moralische Wert, sondern die Wirkung des Verhaltens. Dieser amoralische, erfolgsorientierte Ansatz verstörte viele Zeitgenossen und führte dazu, dass 'Machiavellismus' zum Synonym für Verschlagenheit und Rücksichtslosigkeit in der Politik wurde. Skrupellose Machtpolitik wird oft als 'machiavellistisch' bezeichnet, und die berühmte 'Realpolitik' beruft sich auf Machiavellis Ideen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sein Werk unterschiedlich interpretiert, und in der modernen Managementlehre finden sich zahlreiche Adaptionen. Ob in Führungsstrategien oder Karriereplanung, Machiavellis Einfluss ist unübersehbar. Dennoch bleibt ein Blick ins Original lohnenswert, denn es bietet eine realistische, zeitlose Diagnose der Politik, in der die Interessen des Staates stets Vorrang vor ethischen Überlegungen hatten.

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Fürst, Niccolò Machiavelli, Johann Gottlob Regis

Taal
Jaar van publicatie
2019
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(Paperback),
Staat van het boek
Beschadigd
Prijs
€ 4,21

Betaalmethoden

3,7
Zeer goed
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Titel
Fürst
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2019
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
121
ISBN10
1099420067
ISBN13
9781099420061
Reeks
Eerste editie
1532
Oorspronkelijke titel
Il Principe
Beoordeling
3,7 van 5
Aantekening
Niccolò Machiavellis 1532 erschienene Schrift 'Il Principe' hat sich als bedeutendes Werk der Weltliteratur etabliert. In seiner Radikalität und der scharfen Trennung zwischen politischem Handeln und individuellen Entscheidungen überstrahlt Machiavellis Werk die Schriften seiner Zeitgenossen. Er untersucht, was das oberste politische Amt ist, die verschiedenen Arten davon, sowie die Bedingungen für dessen Erhalt und Verlust. Im Fokus stehen Herrschaftsbildung und -sicherung, wobei sämtliche Handlungen des Fürsten an ihrem politischen Zweck gemessen werden: der Erhaltung der Herrschaft. Entscheidend ist nicht der moralische Wert, sondern die Wirkung des Verhaltens. Dieser amoralische, erfolgsorientierte Ansatz verstörte viele Zeitgenossen und führte dazu, dass 'Machiavellismus' zum Synonym für Verschlagenheit und Rücksichtslosigkeit in der Politik wurde. Skrupellose Machtpolitik wird oft als 'machiavellistisch' bezeichnet, und die berühmte 'Realpolitik' beruft sich auf Machiavellis Ideen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sein Werk unterschiedlich interpretiert, und in der modernen Managementlehre finden sich zahlreiche Adaptionen. Ob in Führungsstrategien oder Karriereplanung, Machiavellis Einfluss ist unübersehbar. Dennoch bleibt ein Blick ins Original lohnenswert, denn es bietet eine realistische, zeitlose Diagnose der Politik, in der die Interessen des Staates stets Vorrang vor ethischen Überlegungen hatten.