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Bild - Macht - Gender

Blicke, Bilder und Geschlechterrollen in der höfischen Epik

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Die Untersuchung von Geschlechterbildern in der mittelalterlichen Literatur bietet wertvolle Einsichten für die Gegenwart. Der Blick auf historische Geschlechterrollen kann aktiv zur Aushandlung aktueller Geschlechterverhältnisse beitragen, da Wertehierarchien, Identitätskonzepte und Handlungsnormen oft auf die Vergangenheit zurückgreifen. Traditionelle Geschlechterformen spielen eine zentrale Rolle bei der Konstruktion von Geschlechterrollen. Das Argument „So ist es doch schon immer gewesen“ dient häufig als starke Grundlage für die Festlegung von Geschlechterrollen. In einer Zeit, in der Gender-Mainstreaming als offizielles Ziel der Europäischen Union gilt und demographische Untergangsszenarien entworfen werden, kann diese Analyse dazu beitragen, ein gender-sensibles Bewusstsein zu fördern, die heutigen Veränderungen der Geschlechterkategorien zu historisieren und den Prozess konstruktiv zu beeinflussen. Der Inhalt gliedert sich in mehrere Teile: Einleitung zu Visualisierungsstrategien und Gender in der höfischen Epik, öffentliche Auftritte als Geschlechterinszenierung, literarische Modellierung von Weiblichkeit durch öffentliche Handlung, innere Wahrnehmung und Geschlechtsidentität sowie ein abschließendes Fazit.

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Bild - Macht - Gender, Ines Palau

Taal
Jaar van publicatie
2022
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(Paperback)
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3,5
Oké
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Titel
Bild - Macht - Gender
Ondertitel
Blicke, Bilder und Geschlechterrollen in der höfischen Epik
Taal
Duits
Auteurs
Ines Palau
Jaar van publicatie
2022
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
612
ISBN13
9783662648049
Reeks
Beoordeling
3,5 van 5
Aantekening
Die Untersuchung von Geschlechterbildern in der mittelalterlichen Literatur bietet wertvolle Einsichten für die Gegenwart. Der Blick auf historische Geschlechterrollen kann aktiv zur Aushandlung aktueller Geschlechterverhältnisse beitragen, da Wertehierarchien, Identitätskonzepte und Handlungsnormen oft auf die Vergangenheit zurückgreifen. Traditionelle Geschlechterformen spielen eine zentrale Rolle bei der Konstruktion von Geschlechterrollen. Das Argument „So ist es doch schon immer gewesen“ dient häufig als starke Grundlage für die Festlegung von Geschlechterrollen. In einer Zeit, in der Gender-Mainstreaming als offizielles Ziel der Europäischen Union gilt und demographische Untergangsszenarien entworfen werden, kann diese Analyse dazu beitragen, ein gender-sensibles Bewusstsein zu fördern, die heutigen Veränderungen der Geschlechterkategorien zu historisieren und den Prozess konstruktiv zu beeinflussen. Der Inhalt gliedert sich in mehrere Teile: Einleitung zu Visualisierungsstrategien und Gender in der höfischen Epik, öffentliche Auftritte als Geschlechterinszenierung, literarische Modellierung von Weiblichkeit durch öffentliche Handlung, innere Wahrnehmung und Geschlechtsidentität sowie ein abschließendes Fazit.