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Gelehrter Eklektizismus und Schulpolitik

Ideologie und Unterrichtsorganisation im Spanien des konservativen Liberalismus (18341900)

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Der Autor untersucht die Durchdringung pädagogischer und ideologischer Normen im spanischen Primarschulwesen des 19. Jahrhunderts, mit einem besonderen Fokus auf den konservativen Liberalismus und dessen organisatorische Struktur. Hauptquelle sind Berichte der provinziellen Schulinspektion aus Cuenca und Ciudad Real. In dieser Zeit erlebte Spanien die Etablierung eines liberalen Systems und die Institutionalisierung eines staatlichen Massenschulwesens. Der Autor analysiert die parallelen Systembildungsprozesse durch die Linse der Unterrichtsorganisation in Primarschulen. Anhand der Inspektionsberichte untersucht er die pädagogischen und ideologischen Normen, die der Schulpolitik zugrunde lagen, sowie deren Einfluss in den Provinzschulen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damit trägt der Autor zur Erforschung des konservativen Liberalismus in Spanien bei und bietet eine differenzierte Perspektive auf dessen vermeintliches Scheitern. Die Themen umfassen die ideologische Strukturierung staatlicher Erziehungssysteme im gouvernementalen Liberalismus, den konservativen Liberalismus der moderados, die schulpolitische Dimension des erziehenden Staates, die Rolle von Technologie im Unterrichtsorganisationssystem und die Bedeutung des Inspektionswesens für die Normen im konservativen Liberalismus.

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Gelehrter Eklektizismus und Schulpolitik, Till Eble

Taal
Jaar van publicatie
2020
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(Hardcover)
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Titel
Gelehrter Eklektizismus und Schulpolitik
Ondertitel
Ideologie und Unterrichtsorganisation im Spanien des konservativen Liberalismus (18341900)
Taal
Duits
Auteurs
Till Eble
Uitgever
Peter Lang
Jaar van publicatie
2020
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
530
ISBN13
9783631799819
Reeks
Aantekening
Der Autor untersucht die Durchdringung pädagogischer und ideologischer Normen im spanischen Primarschulwesen des 19. Jahrhunderts, mit einem besonderen Fokus auf den konservativen Liberalismus und dessen organisatorische Struktur. Hauptquelle sind Berichte der provinziellen Schulinspektion aus Cuenca und Ciudad Real. In dieser Zeit erlebte Spanien die Etablierung eines liberalen Systems und die Institutionalisierung eines staatlichen Massenschulwesens. Der Autor analysiert die parallelen Systembildungsprozesse durch die Linse der Unterrichtsorganisation in Primarschulen. Anhand der Inspektionsberichte untersucht er die pädagogischen und ideologischen Normen, die der Schulpolitik zugrunde lagen, sowie deren Einfluss in den Provinzschulen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damit trägt der Autor zur Erforschung des konservativen Liberalismus in Spanien bei und bietet eine differenzierte Perspektive auf dessen vermeintliches Scheitern. Die Themen umfassen die ideologische Strukturierung staatlicher Erziehungssysteme im gouvernementalen Liberalismus, den konservativen Liberalismus der moderados, die schulpolitische Dimension des erziehenden Staates, die Rolle von Technologie im Unterrichtsorganisationssystem und die Bedeutung des Inspektionswesens für die Normen im konservativen Liberalismus.