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Grenzenlose Orte

Sexualisierter Gewalt im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) 1976 bis 2006

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Dieser Band präsentiert die erste wissenschaftliche Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in einem Jugendverband im deutschsprachigen Raum. Durch qualitative Interviews und Dokumentenanalysen wird das Ausmaß und die Erscheinungsformen sexualisierter Gewalt im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder von 1976 bis 2006 untersucht. Aus sozialpsychologischer Sicht wird die enge Bindung von Kindern und Jugendlichen zu ihren Pfadfindergruppen beleuchtet. Sexualisierte Gewalt wird als ein Phänomen dargestellt, das auf tradierten Hierarchien, informellen Machtasymmetrien und emotionalen Abhängigkeiten basiert. Junge Mitglieder waren oft überfordert im Umgang mit entsprechenden Verdachtsfällen. Ihre eigenen Vorstellungen von Machbarkeit führten dazu, dass sie Betroffene ignorierten und versuchten, Täter nicht nachhaltig zu kontrollieren. Die Erkenntnisse dieser Studie bieten Empfehlungen für die Aufarbeitung und Prävention, die auch auf andere Jugendverbände übertragbar sind. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Themen wie Projektverlauf, Risikobedingungen für sexualisierte Gewalt, exemplarische Falldarstellungen, den Umgang des BdP mit Vorfällen, kommunikative Aspekte, Folgen sexualisierter Gewalt, sowie systemtheoretische Überlegungen und abschließend Empfehlungen für Prävention und Intervention.

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Grenzenlose Orte, Peter Caspari, Helga Dill, Tinka Schubert, Bernard Könnecke, Nicolas Reising

Taal
Jaar van publicatie
2024
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(Paperback)
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Titel
Grenzenlose Orte
Ondertitel
Sexualisierter Gewalt im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) 1976 bis 2006
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2024
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
460
ISBN13
9783658449643
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Dieser Band präsentiert die erste wissenschaftliche Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in einem Jugendverband im deutschsprachigen Raum. Durch qualitative Interviews und Dokumentenanalysen wird das Ausmaß und die Erscheinungsformen sexualisierter Gewalt im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder von 1976 bis 2006 untersucht. Aus sozialpsychologischer Sicht wird die enge Bindung von Kindern und Jugendlichen zu ihren Pfadfindergruppen beleuchtet. Sexualisierte Gewalt wird als ein Phänomen dargestellt, das auf tradierten Hierarchien, informellen Machtasymmetrien und emotionalen Abhängigkeiten basiert. Junge Mitglieder waren oft überfordert im Umgang mit entsprechenden Verdachtsfällen. Ihre eigenen Vorstellungen von Machbarkeit führten dazu, dass sie Betroffene ignorierten und versuchten, Täter nicht nachhaltig zu kontrollieren. Die Erkenntnisse dieser Studie bieten Empfehlungen für die Aufarbeitung und Prävention, die auch auf andere Jugendverbände übertragbar sind. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Themen wie Projektverlauf, Risikobedingungen für sexualisierte Gewalt, exemplarische Falldarstellungen, den Umgang des BdP mit Vorfällen, kommunikative Aspekte, Folgen sexualisierter Gewalt, sowie systemtheoretische Überlegungen und abschließend Empfehlungen für Prävention und Intervention.