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Inschriften von Priene

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Die Halbinsel Kleinasien öffnet sich im Westen durch tief eingeschnittene Meerbusen, wobei eine besonders einladende Bucht im Süden von den sanften Ausläufern des Grion und im Norden von den steilen Hängen des Mykalekamms umgeben ist. Diese Bucht wird durch das zerklüftete Latmosgebirge in zwei ungleiche Teile geteilt. Der südliche Teil, der latmische Golf, ist tief eingeschnitten und wird durch Bergabhänge begrenzt, während kleine Wasserläufe seine Grenzen kaum beeinflussen. Im Gegensatz dazu ist der nördliche Teil breiter und flacher, wodurch er zahlreiche Gebirgsbäche, die nach Regenfällen stark anschwellen, aufnehmen kann. Diese Bäche, wie der Gaison, der im Alluvialland einen See bildet, und der mächtige Mäander, der durch Phrygiens Hochebene fließt, sorgen für ein kontinuierliches, wenn auch unregelmäßiges Strömen. Der Glaube an die göttliche Kraft dieser Gewässer ist sowohl bei den Kleinasiaten als auch bei den Inselbewohnern lebendig, was sich in den mit Mandro- zusammengesetzten Personennamen und dem Kultus von Theben an der Mykale zeigt. Der Fluss hat durch die Verschiebung von Geröll und die Schaffung von Neuland einen bedeutenden Einfluss auf die Region ausgeübt. Dieses Werk ist ein Nachdruck der historischen Originalausgabe von 1908.

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Inschriften von Priene, Friedrich Hiller Von Gaertringen

Taal
Jaar van publicatie
2021
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(Paperback)
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Titel
Inschriften von Priene
Taal
Duits
Uitgever
Vero Verlag
Jaar van publicatie
2021
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
348
ISBN13
9783737203432
Reeks
Aantekening
Die Halbinsel Kleinasien öffnet sich im Westen durch tief eingeschnittene Meerbusen, wobei eine besonders einladende Bucht im Süden von den sanften Ausläufern des Grion und im Norden von den steilen Hängen des Mykalekamms umgeben ist. Diese Bucht wird durch das zerklüftete Latmosgebirge in zwei ungleiche Teile geteilt. Der südliche Teil, der latmische Golf, ist tief eingeschnitten und wird durch Bergabhänge begrenzt, während kleine Wasserläufe seine Grenzen kaum beeinflussen. Im Gegensatz dazu ist der nördliche Teil breiter und flacher, wodurch er zahlreiche Gebirgsbäche, die nach Regenfällen stark anschwellen, aufnehmen kann. Diese Bäche, wie der Gaison, der im Alluvialland einen See bildet, und der mächtige Mäander, der durch Phrygiens Hochebene fließt, sorgen für ein kontinuierliches, wenn auch unregelmäßiges Strömen. Der Glaube an die göttliche Kraft dieser Gewässer ist sowohl bei den Kleinasiaten als auch bei den Inselbewohnern lebendig, was sich in den mit Mandro- zusammengesetzten Personennamen und dem Kultus von Theben an der Mykale zeigt. Der Fluss hat durch die Verschiebung von Geröll und die Schaffung von Neuland einen bedeutenden Einfluss auf die Region ausgeübt. Dieses Werk ist ein Nachdruck der historischen Originalausgabe von 1908.