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Hitler

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Eine biografische Studie über Adolf Hitler, die 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen erneut aufgelegt wird, hat gute Gründe dafür. Trotz kritischer Stimmen, die die biografische Methode von Joachim Fest als überholt betrachten, bleibt seine Arbeit, zusammen mit der von Alan Bullock, in vielerlei Hinsicht state of the art. Dies gilt nicht nur für die literarische Qualität, sondern auch für die Analyse der persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen von Hitlers Aufstieg, der retrospektiv immer unverständlicher erscheint. Im Gegensatz zu Ian Kershaw, der Hitler als Ergebnis sozialer Energie darstellt, bleibt Fest eng bei der Person Hitler und berücksichtigt die soziohistorischen Gründe für seinen "Erfolg". Er zeigt, wie Hitlers Pathologie mit den Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner und der Masse korrespondiert. Fests Biografie ist ein wichtiger Mosaikstein für das noch unvollständige historisch-sozialbiografische Bild von Hitler und seinem Umfeld. Dieses Verständnis ist entscheidend, um die Vergangenheit und unsere Gegenwart besser zu begreifen. Fest verdeutlicht, dass Hitler nicht nur das Ende einer Epoche markiert, sondern auch den Anfang unserer Gegenwart, die ohne das Wissen um diese Geschichte nicht verstanden werden kann. Dies wird besonders im Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll belegt.

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Hitler, Joachim Fest

Taal
Jaar van publicatie
1995
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(Hardcover)
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Titel
Hitler
Taal
Duits
Jaar van publicatie
1995
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
1190
ISBN10
3549074182
ISBN13
9783549074183
Reeks
Eerste editie
1973
Oorspronkelijke titel
Hitler - eine Biographie
Beoordeling
4,05 van 5
Aantekening
Eine biografische Studie über Adolf Hitler, die 30 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen erneut aufgelegt wird, hat gute Gründe dafür. Trotz kritischer Stimmen, die die biografische Methode von Joachim Fest als überholt betrachten, bleibt seine Arbeit, zusammen mit der von Alan Bullock, in vielerlei Hinsicht state of the art. Dies gilt nicht nur für die literarische Qualität, sondern auch für die Analyse der persönlichen, gesellschaftlichen und historischen Ursachen von Hitlers Aufstieg, der retrospektiv immer unverständlicher erscheint. Im Gegensatz zu Ian Kershaw, der Hitler als Ergebnis sozialer Energie darstellt, bleibt Fest eng bei der Person Hitler und berücksichtigt die soziohistorischen Gründe für seinen "Erfolg". Er zeigt, wie Hitlers Pathologie mit den Bedürfnissen, Gefühlen und Ressentiments anderer Einzelner und der Masse korrespondiert. Fests Biografie ist ein wichtiger Mosaikstein für das noch unvollständige historisch-sozialbiografische Bild von Hitler und seinem Umfeld. Dieses Verständnis ist entscheidend, um die Vergangenheit und unsere Gegenwart besser zu begreifen. Fest verdeutlicht, dass Hitler nicht nur das Ende einer Epoche markiert, sondern auch den Anfang unserer Gegenwart, die ohne das Wissen um diese Geschichte nicht verstanden werden kann. Dies wird besonders im Kapitel "Blick auf eine Unperson" eindrucksvoll belegt.