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James Ensor

Sterben für die Unsterblichkeit. Meisterwerke der Grafik

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Der Ausstellungskatalog zur Schau „James Ensor Sterben für die Unsterblichkeit. Meisterwerke der Grafik“ im Saarlandmuseum Saarbrücken (16.12.2011 - 15.4.2012) beleuchtet das Werk des belgischen Künstlers James Ensor (1860–1949), der als Vorreiter der Moderne gilt. Seine radikale Modernität resultiert nicht aus einem neuartigen Stil, sondern aus Themen, die bis heute schockieren können. Seine Bilder maskierter Menschenmengen sind durch kritische und spöttische Kommentare zu seiner sozialen und kulturellen Umgebung geprägt. Diese Werke zeigen seinen schwarzen Humor und verbinden seine Zeit mit einer künstlerischen Tradition, die bis zu dreihundert Jahre zurückreicht, einschließlich Rembrandt, Hieronymus Bosch und Pieter Brueghel dem Älteren. Der Tod ist ein ständiger Begleiter in Ensors Bildern, oft dargestellt als Sensenmann oder Skelett. Christus erscheint ebenfalls häufig als lichtumgebene Erlöserfigur. Der Untertitel „Sterben für die Unsterblichkeit“ dient als Schlüssel zu Ensors Kunst. Die Ausstellung umfasst 52 Meisterwerke, darunter Radierungen, Lithografien und eine Zeichnung, viele davon bereits in den 1920er Jahren für das ehemalige Staatliche Museum in Saarbrücken erworben. Ensors Einfluss erstreckt sich auf zahlreiche bedeutende Künstler der Moderne, darunter Emil Nolde und Wassily Kandinsky, und seine fantastische Bilderwelt war entscheidend für die Entwicklung des Surrealismus.

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James Ensor, Meinrad Maria Grewenig

Taal
Jaar van publicatie
2011
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(Paperback)
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Ondertitel
Sterben für die Unsterblichkeit. Meisterwerke der Grafik
Taal
Duits
Uitgever
Wunderhorn
Jaar van publicatie
2011
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
95
ISBN10
3884233955
ISBN13
9783884233955
Reeks
Beoordeling
4,1 van 5
Aantekening
Der Ausstellungskatalog zur Schau „James Ensor Sterben für die Unsterblichkeit. Meisterwerke der Grafik“ im Saarlandmuseum Saarbrücken (16.12.2011 - 15.4.2012) beleuchtet das Werk des belgischen Künstlers James Ensor (1860–1949), der als Vorreiter der Moderne gilt. Seine radikale Modernität resultiert nicht aus einem neuartigen Stil, sondern aus Themen, die bis heute schockieren können. Seine Bilder maskierter Menschenmengen sind durch kritische und spöttische Kommentare zu seiner sozialen und kulturellen Umgebung geprägt. Diese Werke zeigen seinen schwarzen Humor und verbinden seine Zeit mit einer künstlerischen Tradition, die bis zu dreihundert Jahre zurückreicht, einschließlich Rembrandt, Hieronymus Bosch und Pieter Brueghel dem Älteren. Der Tod ist ein ständiger Begleiter in Ensors Bildern, oft dargestellt als Sensenmann oder Skelett. Christus erscheint ebenfalls häufig als lichtumgebene Erlöserfigur. Der Untertitel „Sterben für die Unsterblichkeit“ dient als Schlüssel zu Ensors Kunst. Die Ausstellung umfasst 52 Meisterwerke, darunter Radierungen, Lithografien und eine Zeichnung, viele davon bereits in den 1920er Jahren für das ehemalige Staatliche Museum in Saarbrücken erworben. Ensors Einfluss erstreckt sich auf zahlreiche bedeutende Künstler der Moderne, darunter Emil Nolde und Wassily Kandinsky, und seine fantastische Bilderwelt war entscheidend für die Entwicklung des Surrealismus.