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Die orientalische Despotie

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Karl Wittfogel ist einer der führenden Experten für chinesische Geschichte. In diesem Werk, das bereits zur Klassik der neueren soziologischen und historiografischen Literatur gehört, untersucht Karl Wittfogel die Grundlagen extremer Formen des Despotismus und die Gründe, warum solcher Despotismus gerade im Osten und nicht im Westen auftrat. Um diese Frage zu beantworten, erforscht Karl Wittfogel alte Gesellschaften Chinas, Ägyptens, Indiens, Persiens, Mesopotamiens, der Inka und Lateinamerikas. Im Mittelpunkt seiner Analyse steht der Begriff "hydraulische Gesellschaft", die sich in Gebieten entwickelt, in denen die Bearbeitung des Landes durch den Bau von Bewässerungssystemen möglich ist, was die Nutzung und Kontrolle von Wasserströmen ermöglicht. Durch die Analyse dieser Gesellschaften und ihrer Rolle in der Geschichte hat Wittfogel auf die Quellen, das Ausmaß und die Reichweiten der nicht-kapitalistischen Entwicklung großer Gebiete hingewiesen und sie systematisch mit modernen Regierungssystemen verglichen. Das Buch ist bisher unerreicht in Bezug auf die detaillierte Beschreibung der Funktionsweise aller Ebenen orientalischer Despotie, der Organisation des Alltagslebens der Untertanen, der Rolle der Religion im Staat, der Art und Weise der Konstituierung der herrschenden Elite und der Formen der Kultur.

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Die orientalische Despotie, Karl August Wittfogel

Taal
Jaar van publicatie
1981
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(Paperback)
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Titel
Die orientalische Despotie
Taal
Duits
Uitgever
Ullstein
Jaar van publicatie
1981
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
624
ISBN10
3548351484
ISBN13
9783548351483
Reeks
Oorspronkelijke titel
Oriental despotism
Aantekening
Karl Wittfogel ist einer der führenden Experten für chinesische Geschichte. In diesem Werk, das bereits zur Klassik der neueren soziologischen und historiografischen Literatur gehört, untersucht Karl Wittfogel die Grundlagen extremer Formen des Despotismus und die Gründe, warum solcher Despotismus gerade im Osten und nicht im Westen auftrat. Um diese Frage zu beantworten, erforscht Karl Wittfogel alte Gesellschaften Chinas, Ägyptens, Indiens, Persiens, Mesopotamiens, der Inka und Lateinamerikas. Im Mittelpunkt seiner Analyse steht der Begriff "hydraulische Gesellschaft", die sich in Gebieten entwickelt, in denen die Bearbeitung des Landes durch den Bau von Bewässerungssystemen möglich ist, was die Nutzung und Kontrolle von Wasserströmen ermöglicht. Durch die Analyse dieser Gesellschaften und ihrer Rolle in der Geschichte hat Wittfogel auf die Quellen, das Ausmaß und die Reichweiten der nicht-kapitalistischen Entwicklung großer Gebiete hingewiesen und sie systematisch mit modernen Regierungssystemen verglichen. Das Buch ist bisher unerreicht in Bezug auf die detaillierte Beschreibung der Funktionsweise aller Ebenen orientalischer Despotie, der Organisation des Alltagslebens der Untertanen, der Rolle der Religion im Staat, der Art und Weise der Konstituierung der herrschenden Elite und der Formen der Kultur.