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James Joyces "Ulysses"

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"Wer den 'Ulysses' in einen Kanon moderner Literatur aufnehmen will, muss versuchen, zwei Vorurteile abzubauen, die manchem Leser den Zugang zu diesem Werk verstellen: der 'Ulysses' sei pornographisch, und er sei esoterisch. Die Prämissen der beiden Vorurteile sind vergleichbar. Beide beruhen auf einer puristisch-normativen Vorstellung von Literatur, die im einen Falle die Gegenstände, im anderen die Mittel der Darstellung einzuschränken sucht." In diesen Sätzen aus der Einleitung ist eines der gravierenden Probleme der "Ulysses"-Rezeption umschrieben - die Aufschließung der Strukturen des Werks sowie der in ihm verwendeten Darstellungs- und Kunstmittel. Im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des "Ulysses" durch Hans Wollschläger will der vorliegende Sammelband, der die wichtigsten Positionen der deutschen Joyce-Forschung verdeutlicht, einen verläßlichen Zugang zu dem Werk eröffnen. Die Aufsätze beleuchten den "Ulysses" aus verschiedenen Blickwinkeln, analysieren seine Entstehungsgeschichte und seine Stellung im Gesamtwerk von Joyce. Neben historischer und philologischer Information enthält der Band Erläuterungen der Erzähltechniken, Untersuchungen zur Formensprache und zur ästhetischen Wirkungsgeschichte; zugleich gibt er einen Überblick über die neuere deutschsprachige Forschung. Die Autoren sind international ausgewiesene Wissenschaftler.

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James Joyces "Ulysses", Therese Fischer

Taal
Jaar van publicatie
1988
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(Paperback)
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Titel
James Joyces "Ulysses"
Taal
Duits
Uitgever
Suhrkamp
Jaar van publicatie
1988
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
376
ISBN10
3518108263
ISBN13
9783518108260
Reeks
Aantekening
"Wer den 'Ulysses' in einen Kanon moderner Literatur aufnehmen will, muss versuchen, zwei Vorurteile abzubauen, die manchem Leser den Zugang zu diesem Werk verstellen: der 'Ulysses' sei pornographisch, und er sei esoterisch. Die Prämissen der beiden Vorurteile sind vergleichbar. Beide beruhen auf einer puristisch-normativen Vorstellung von Literatur, die im einen Falle die Gegenstände, im anderen die Mittel der Darstellung einzuschränken sucht." In diesen Sätzen aus der Einleitung ist eines der gravierenden Probleme der "Ulysses"-Rezeption umschrieben - die Aufschließung der Strukturen des Werks sowie der in ihm verwendeten Darstellungs- und Kunstmittel. Im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des "Ulysses" durch Hans Wollschläger will der vorliegende Sammelband, der die wichtigsten Positionen der deutschen Joyce-Forschung verdeutlicht, einen verläßlichen Zugang zu dem Werk eröffnen. Die Aufsätze beleuchten den "Ulysses" aus verschiedenen Blickwinkeln, analysieren seine Entstehungsgeschichte und seine Stellung im Gesamtwerk von Joyce. Neben historischer und philologischer Information enthält der Band Erläuterungen der Erzähltechniken, Untersuchungen zur Formensprache und zur ästhetischen Wirkungsgeschichte; zugleich gibt er einen Überblick über die neuere deutschsprachige Forschung. Die Autoren sind international ausgewiesene Wissenschaftler.