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Zweihundert Jahre lang vermerkte die Familiengeschichte der Lavater von Zürich, dass einer ihrer Söhne, Leonhard Lavater, noch nicht 15 Jahre alt, seit 1786 am Kap der Guten Hoffnung, dem südlichsten Punkt Afrikas, verschollen sei. Nie mehr wurde etwas von ihm gehört. – Er geriet in Vergessenheit. Durch Zufall fand ich seinen Namen in einer Liste des Württembergischen Kapregiments, welches zwischen 1787 und 1806 Söldner für die Holländer in Südafrika anwarb. Dort trifft er auf den gleichaltrigen Berner Rudolf von Dach aus Lyss. Anders als Lavater, der Karriere machen will, ist dieser der Armut im Seeland entflohen. Sie werden Freunde. Zusammen reisen sie weiter um den halben Erdball. Im Dschungel von Java sollen sie für die Holländisch-Ostindische Kompanie gegen räuberische Piratenbanden kämpfen. Recherchen in den Archiven von Zürich, Bern, Stuttgart und in Holland brachten mich auf die Spuren von Leonhard Lavater und Rudolf von Dach und zerrten die Stationen ihres kurzen Lebens ans Licht der Gegenwart. In meinem Roman „Verschollen am Kap“ nehme ich die Leserin, den Leser mit auf eine Reise in die illustren Kreise bekannter Zürcher Familien im ausgehenden 18. Jahrhundert, ins ländliche Berner Seeland, den Rhein hinunter nach Holland und um die halbe Welt, bis tief hinein in den Dschungel von Java.
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Verschollen am Kap, Werner Adams
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2025
- Bindwijze
- (Hardcover)
Betaalmethoden
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- Titel
- Verschollen am Kap
- Ondertitel
- Die wahre Geschichte des Söldners Leonhard Lavater von Zürich 1772–1791
- Taal
- Duits
- Auteurs
- Werner Adams
- Uitgever
- werneradams.ch
- Jaar van publicatie
- 2025
- Formaat
- Hardcover
- Aantal pagina's
- 167
- ISBN13
- 9783952562741
- Reeks
- Tags
- Fictie, Historische romans
- Aantekening
- Zweihundert Jahre lang vermerkte die Familiengeschichte der Lavater von Zürich, dass einer ihrer Söhne, Leonhard Lavater, noch nicht 15 Jahre alt, seit 1786 am Kap der Guten Hoffnung, dem südlichsten Punkt Afrikas, verschollen sei. Nie mehr wurde etwas von ihm gehört. – Er geriet in Vergessenheit. Durch Zufall fand ich seinen Namen in einer Liste des Württembergischen Kapregiments, welches zwischen 1787 und 1806 Söldner für die Holländer in Südafrika anwarb. Dort trifft er auf den gleichaltrigen Berner Rudolf von Dach aus Lyss. Anders als Lavater, der Karriere machen will, ist dieser der Armut im Seeland entflohen. Sie werden Freunde. Zusammen reisen sie weiter um den halben Erdball. Im Dschungel von Java sollen sie für die Holländisch-Ostindische Kompanie gegen räuberische Piratenbanden kämpfen. Recherchen in den Archiven von Zürich, Bern, Stuttgart und in Holland brachten mich auf die Spuren von Leonhard Lavater und Rudolf von Dach und zerrten die Stationen ihres kurzen Lebens ans Licht der Gegenwart. In meinem Roman „Verschollen am Kap“ nehme ich die Leserin, den Leser mit auf eine Reise in die illustren Kreise bekannter Zürcher Familien im ausgehenden 18. Jahrhundert, ins ländliche Berner Seeland, den Rhein hinunter nach Holland und um die halbe Welt, bis tief hinein in den Dschungel von Java.