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"Anderswo atmet man, hier lebt man"

Über meine Pariser Zeit, Wilhelm Hausenstein, Joseph Breitbach und französische Literatur

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In den unruhigen Zeiten der Studentenproteste, Streiks, Massen­demonstrationen und Barrikaden im Quartier Latin ging Isolde Ohlbaum als fille au pair nach Paris. An der Alliance Française lernte sie Französisch, erkundete Paris, entdeckte Gassen und Hinterhöfe, verträumte Plätze, Arkaden, mit Glas überdachte Passagen und verwunschene Friedhöfe, auf denen Kinder spielten – kurz: den Charme dieser geheimnisvollen Stadt. Später, als sie eine berühmte Fotografin geworden war, porträtierte sie zahlreiche französische Schriftstellerinnen und Schriftsteller. »Was gab es Schöneres, als mit einem Buch im Jardin du Luxembourg zu sitzen oder in den Tuillerien oder im legendären Café Les Deux Magots oder auch nur auf einer Treppe am Ufer der Seine die Boote vorbeiziehen zu sehen. Es war ein bis dahin nie gekanntes Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit. Ganze Nachmittage verbrachte ich in der Cinémathèque, und nicht selten schaute ich für fünf Francs drei Filme hintereinander.«

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"Anderswo atmet man, hier lebt man", Isolde Ohlbaum

Taal
Jaar van publicatie
2025
Bindwijze
(Hardcover)
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Titel
"Anderswo atmet man, hier lebt man"
Ondertitel
Über meine Pariser Zeit, Wilhelm Hausenstein, Joseph Breitbach und französische Literatur
Taal
Duits
Uitgever
Isele, K
Jaar van publicatie
2025
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
72
ISBN13
9783861426707
Reeks
Aantekening
In den unruhigen Zeiten der Studentenproteste, Streiks, Massen­demonstrationen und Barrikaden im Quartier Latin ging Isolde Ohlbaum als fille au pair nach Paris. An der Alliance Française lernte sie Französisch, erkundete Paris, entdeckte Gassen und Hinterhöfe, verträumte Plätze, Arkaden, mit Glas überdachte Passagen und verwunschene Friedhöfe, auf denen Kinder spielten – kurz: den Charme dieser geheimnisvollen Stadt. Später, als sie eine berühmte Fotografin geworden war, porträtierte sie zahlreiche französische Schriftstellerinnen und Schriftsteller. »Was gab es Schöneres, als mit einem Buch im Jardin du Luxembourg zu sitzen oder in den Tuillerien oder im legendären Café Les Deux Magots oder auch nur auf einer Treppe am Ufer der Seine die Boote vorbeiziehen zu sehen. Es war ein bis dahin nie gekanntes Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit. Ganze Nachmittage verbrachte ich in der Cinémathèque, und nicht selten schaute ich für fünf Francs drei Filme hintereinander.«