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De vergeten bankencrisis

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„Vasthouden!“ Es ist der 30. Juni 1924, und Finanzminister Hendrik Colijn zögert keinen Moment, als die größte Bank des Landes kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die Rotterdamsche Bankvereeniging, eine der Banken, die später in ABN Amro aufgegangen sind, muss gerettet werden. Presse, Politik und Öffentlichkeit reagieren empört: jahrelang wurden Millionen Gewinne unter der Geschäftsführung und den Aktionären verteilt, und nun wird plötzlich Geld der Gemeinschaft benötigt. Wie konnte es so weit kommen? Lodewijk Petram nimmt die Leser mit in die überhitzten Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Er gibt ein scharfes Bild von dem erstickenden Wettlauf, in den die Banken verwickelt sind, und porträtiert auf wunderbare Weise die exzentrischen Hauptfiguren der Krise: den überambitionierten und naiven Banker Westerman, den listigen Geschäftsmann Kröller und den resoluten Minister Colijn. Die Ähnlichkeit mit der jüngeren Vergangenheit ist verblüffend und damit auch beunruhigend, zumal in den zwanziger Jahren keine Maßnahmen ergriffen werden, um eine Wiederholung zu verhindern, da die Erinnerung an die Krise rasch verblasst. Lodewijk Petram bringt diese vergessene Bankenkrise mit ungeahnter Lebhaftigkeit ans Licht.

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De vergeten bankencrisis, Lodewijk Petram

Taal
Jaar van publicatie
2016
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(Paperback)
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3,9
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Titel
De vergeten bankencrisis
Taal
Duits
Uitgever
Atlas
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
288
ISBN10
9045027682
ISBN13
9789045027685
Reeks
Beoordeling
3,9 van 5
Aantekening
„Vasthouden!“ Es ist der 30. Juni 1924, und Finanzminister Hendrik Colijn zögert keinen Moment, als die größte Bank des Landes kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die Rotterdamsche Bankvereeniging, eine der Banken, die später in ABN Amro aufgegangen sind, muss gerettet werden. Presse, Politik und Öffentlichkeit reagieren empört: jahrelang wurden Millionen Gewinne unter der Geschäftsführung und den Aktionären verteilt, und nun wird plötzlich Geld der Gemeinschaft benötigt. Wie konnte es so weit kommen? Lodewijk Petram nimmt die Leser mit in die überhitzten Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Er gibt ein scharfes Bild von dem erstickenden Wettlauf, in den die Banken verwickelt sind, und porträtiert auf wunderbare Weise die exzentrischen Hauptfiguren der Krise: den überambitionierten und naiven Banker Westerman, den listigen Geschäftsmann Kröller und den resoluten Minister Colijn. Die Ähnlichkeit mit der jüngeren Vergangenheit ist verblüffend und damit auch beunruhigend, zumal in den zwanziger Jahren keine Maßnahmen ergriffen werden, um eine Wiederholung zu verhindern, da die Erinnerung an die Krise rasch verblasst. Lodewijk Petram bringt diese vergessene Bankenkrise mit ungeahnter Lebhaftigkeit ans Licht.