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Erzählen

Von Homer zu Boccaccio, von Cervantes zu Faulkner

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Erzählen ist seit Jahrtausenden ein grundlegendes Bedürfnis menschlicher Geselligkeit. In diesem Buch untersucht Volker Klotz das vielfältige Spektrum des Erzählens, seinen Ausdrucksspielraum und die erstaunlichen Möglichkeiten. Im Fokus stehen Werke der Weltliteratur, die im Lauf der Zeit zu Vorbildern für kreatives Erzählen geworden sind. Klotz analysiert Meisterwerke und zeigt, was „Erzählen“ seit Homer bedeutet, was konstant geblieben ist und wie es sich über Jahrtausende verändert hat. Er vergleicht, wie Vergil in der Aeneis den Abstieg in die Unterwelt anders darstellt als Homer und Dante. Zudem beleuchtet er, wie Döblin in seinem Hamlet-Roman die Erzählrunde anders begründet als Chaucer in den Canterbury Tales, die sich deutlich vom Decameron des Boccaccio unterscheiden. Der Leser wird auf eine Reise durch 3000 Jahre Weltliteratur mitgenommen, quer durch Kulturen und Sprachen. Berühmte Werke wie Don Quijote, Tausendundeine Nacht und Huckleberry Finn werden neu interpretiert, und es wird das Interesse an weniger bekannten, aber einst klassischen Werken geweckt, wie den Lusiaden des Camões oder Ariosts Orlando furioso. Die Lektüre zeigt, dass Erzählen unerschöpflich, unabschließbar und unendlich spannend ist.

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Erzählen, Volker Klotz

Taal
Jaar van publicatie
2006
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(Hardcover)
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5,0
Uitstekend
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Titel
Erzählen
Ondertitel
Von Homer zu Boccaccio, von Cervantes zu Faulkner
Taal
Duits
Uitgever
Beck
Jaar van publicatie
2006
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
507
ISBN10
3406542735
ISBN13
9783406542732
Reeks
Beoordeling
5 van 5
Aantekening
Erzählen ist seit Jahrtausenden ein grundlegendes Bedürfnis menschlicher Geselligkeit. In diesem Buch untersucht Volker Klotz das vielfältige Spektrum des Erzählens, seinen Ausdrucksspielraum und die erstaunlichen Möglichkeiten. Im Fokus stehen Werke der Weltliteratur, die im Lauf der Zeit zu Vorbildern für kreatives Erzählen geworden sind. Klotz analysiert Meisterwerke und zeigt, was „Erzählen“ seit Homer bedeutet, was konstant geblieben ist und wie es sich über Jahrtausende verändert hat. Er vergleicht, wie Vergil in der Aeneis den Abstieg in die Unterwelt anders darstellt als Homer und Dante. Zudem beleuchtet er, wie Döblin in seinem Hamlet-Roman die Erzählrunde anders begründet als Chaucer in den Canterbury Tales, die sich deutlich vom Decameron des Boccaccio unterscheiden. Der Leser wird auf eine Reise durch 3000 Jahre Weltliteratur mitgenommen, quer durch Kulturen und Sprachen. Berühmte Werke wie Don Quijote, Tausendundeine Nacht und Huckleberry Finn werden neu interpretiert, und es wird das Interesse an weniger bekannten, aber einst klassischen Werken geweckt, wie den Lusiaden des Camões oder Ariosts Orlando furioso. Die Lektüre zeigt, dass Erzählen unerschöpflich, unabschließbar und unendlich spannend ist.