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Das ABC-Lehrbuch für Kaiser Maximilian I.

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Im Mittelalter wurde der Unterricht meist mit einfachen Wandtafeln, faltbaren Papiertafeln oder unillustrierten Handbüchern vermittelt. Lehrbücher mit Miniaturen waren selten und nur wenigen zugänglich. Besonders wertvoll ist der Codex in Wien, der nicht nur prächtig ausgestattet, sondern auch mit Maximilian I. verbunden ist. Dieses 1466 von Wolfgang Spitzweg verfasste Schulbuch lehrte den siebenjährigen Maximilian das ABC, das Vaterunser, Ave Maria, Gebete und Merkverse auf Latein und Deutsch – kurz, alle grundlegenden Inhalte des damaligen Lehrplans. Es ist das älteste Exemplar einer Gruppe von drei Lehrbüchern, die speziell für Maximilian gefertigt und von einem anonymen Meister illuminiert wurden, der in der Literatur als "Lehrbücher-Meister" bekannt ist. Die bunten Miniaturen, religiösen Darstellungen und Genreszenen zeigen starke Bezüge zum jungen Kaiser. Zu Beginn ist Maximilian im Einzelunterricht mit einem Lehrer abgebildet, bei den Tischgebeten ist der Prinz stets zu sehen. Die Handschrift hat nicht nur für Maximilian eine hohe kulturhistorische Bedeutung, sondern war auch seine erste Begegnung mit der Buchmalerei, die ihn Zeit seines Lebens faszinierte und ihn zu einem großen Förderer dieses Genres machte.

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Das ABC-Lehrbuch für Kaiser Maximilian I., Auteurscollectief

Taal
Jaar van publicatie
2004
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Titel
Das ABC-Lehrbuch für Kaiser Maximilian I.
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2004
Aantal pagina's
54
ISBN10
3201018309
ISBN13
9783201018302
Reeks
Aantekening
Im Mittelalter wurde der Unterricht meist mit einfachen Wandtafeln, faltbaren Papiertafeln oder unillustrierten Handbüchern vermittelt. Lehrbücher mit Miniaturen waren selten und nur wenigen zugänglich. Besonders wertvoll ist der Codex in Wien, der nicht nur prächtig ausgestattet, sondern auch mit Maximilian I. verbunden ist. Dieses 1466 von Wolfgang Spitzweg verfasste Schulbuch lehrte den siebenjährigen Maximilian das ABC, das Vaterunser, Ave Maria, Gebete und Merkverse auf Latein und Deutsch – kurz, alle grundlegenden Inhalte des damaligen Lehrplans. Es ist das älteste Exemplar einer Gruppe von drei Lehrbüchern, die speziell für Maximilian gefertigt und von einem anonymen Meister illuminiert wurden, der in der Literatur als "Lehrbücher-Meister" bekannt ist. Die bunten Miniaturen, religiösen Darstellungen und Genreszenen zeigen starke Bezüge zum jungen Kaiser. Zu Beginn ist Maximilian im Einzelunterricht mit einem Lehrer abgebildet, bei den Tischgebeten ist der Prinz stets zu sehen. Die Handschrift hat nicht nur für Maximilian eine hohe kulturhistorische Bedeutung, sondern war auch seine erste Begegnung mit der Buchmalerei, die ihn Zeit seines Lebens faszinierte und ihn zu einem großen Förderer dieses Genres machte.