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Durchgehend vierfarbig Zahlreiche Abbildungen Was hat Max Frisch in unserem Lande ausgerichtet? - Er hat die Atmosphäre verändert. Das ist, was ihm viele Leute bis heute nicht verzeihen können, was sie ihm grimmig nicht verzeihen wollen. Nichts, was er je im einzelnen gesagt hat, würde man ihm auf die Dauer krummnehmen. Aber was er mit dem Klima anstellte, das ist eine andere Sache. Da nützt es nämlich nichts, ihn einfach nicht zu lesen. Selbst überhaupt keine Bücher zu lesen bietet längerfristig keinen Schutz gegen eine veränderte Atmosphäre. Peter von Matt, in: Der Zwiespalt der Wortmächtigen Max Frisch prägte die deutschsprachige Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so nachhaltig wie kaum ein anderer. Seine Texte sind längst zur Schullektüre geworden. Seine Stücke, Romane, Tagebücher und Essays spiegeln das kritische Programm einer konsequenten Suche nach Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Seine Arbeit begriff er als »Erforschung in eine Terra incognita hinein, die man selber ist«. In einer immer wieder bewußt vollzogenen Abgrenzung gegenüber Vergangenem führt auch Frischs eigener Lebensweg vor Augen, daß eine Person mehr ist als das, was die äußeren Fakten unter Beweis zu stellen scheinen. Leben »summiert sich aus Handlungen, die zufällig sind ... es hätte immer auch anders sein können, es gibt keine Handlung und Unterlassung, die für die Zukunft nicht Varianten zuließe«.

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Max Frisch, Lioba M. Waleczek, Martin Sulzer-Reichel

Taal
Jaar van publicatie
2001
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(Paperback)
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4,0
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Titel
Max Frisch
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2001
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
159
ISBN10
3423310456
ISBN13
9783423310451
Reeks
Beoordeling
4 van 5
Aantekening
Durchgehend vierfarbig Zahlreiche Abbildungen Was hat Max Frisch in unserem Lande ausgerichtet? - Er hat die Atmosphäre verändert. Das ist, was ihm viele Leute bis heute nicht verzeihen können, was sie ihm grimmig nicht verzeihen wollen. Nichts, was er je im einzelnen gesagt hat, würde man ihm auf die Dauer krummnehmen. Aber was er mit dem Klima anstellte, das ist eine andere Sache. Da nützt es nämlich nichts, ihn einfach nicht zu lesen. Selbst überhaupt keine Bücher zu lesen bietet längerfristig keinen Schutz gegen eine veränderte Atmosphäre. Peter von Matt, in: Der Zwiespalt der Wortmächtigen Max Frisch prägte die deutschsprachige Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so nachhaltig wie kaum ein anderer. Seine Texte sind längst zur Schullektüre geworden. Seine Stücke, Romane, Tagebücher und Essays spiegeln das kritische Programm einer konsequenten Suche nach Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Seine Arbeit begriff er als »Erforschung in eine Terra incognita hinein, die man selber ist«. In einer immer wieder bewußt vollzogenen Abgrenzung gegenüber Vergangenem führt auch Frischs eigener Lebensweg vor Augen, daß eine Person mehr ist als das, was die äußeren Fakten unter Beweis zu stellen scheinen. Leben »summiert sich aus Handlungen, die zufällig sind ... es hätte immer auch anders sein können, es gibt keine Handlung und Unterlassung, die für die Zukunft nicht Varianten zuließe«.