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Mode in Stahl

Der Kostümharnisch des Wilhelm von Rogendorf

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Ein Harnisch der Renaissance diente einst nicht alleine dem Schutz in Kampf und Turnier. Er war die edelste Robe des Mannes und wurde bei Triumphzügen und zu festlichen Anlässen getragen. Aus diesem Grund unterlag er nicht zuletzt auch dem Zeitgeschmack und einer steten modischen Evolution. Harnische sind Kleidungsstücke, die aus Stahl gemacht, aber in Textil gedacht wurden – Mode in Stahl. In keinem anderen Werk kommt dies besser zum Ausdruck als in dem Kostümharnisch des Wilhelm von Rogendorf von 1523. Dieses außergewöhnliche Meisterwerk der deutschen Renaissancekunst ist nun nach langer Restaurierung wieder im Kunsthistorischen Museum in Wien zu sehen – und es steht im Mittelpunkt des vorliegenden Buches. Das Buch von Stefan Krause stellt die Frage warum dieser Harnisch so aussieht, wie er aussieht. Warum sind seine stählernen Ärmel in schwere bauschige Falten gelegt? Warum imitiert er in hartem Stahl weiches Textil? Diese Fragen führen uns fünf Jahrhunderte zurück, unter anderem nach Spanien an den Hof Kaiser Karls V. und nach Augsburg in die Werkstatt des genialen Plattners Kolman Helmschmid. Sie führt uns aber auch auf die Schlachtfelder der Renaissance - zu den Landsknechten, einer militärisch revolutionären und modisch extravaganten süddeutschen Söldnertruppe, und zu Wilhelm von Rogendorf, einem schillernden Söldnerführer des Kaisers.

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Mode in Stahl, Stefan Krause

Taal
Jaar van publicatie
2016
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(Hardcover)
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Titel
Mode in Stahl
Ondertitel
Der Kostümharnisch des Wilhelm von Rogendorf
Taal
Duits
Uitgever
Album
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
125
ISBN10
3851641957
ISBN13
9783851641950
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Aantekening
Ein Harnisch der Renaissance diente einst nicht alleine dem Schutz in Kampf und Turnier. Er war die edelste Robe des Mannes und wurde bei Triumphzügen und zu festlichen Anlässen getragen. Aus diesem Grund unterlag er nicht zuletzt auch dem Zeitgeschmack und einer steten modischen Evolution. Harnische sind Kleidungsstücke, die aus Stahl gemacht, aber in Textil gedacht wurden – Mode in Stahl. In keinem anderen Werk kommt dies besser zum Ausdruck als in dem Kostümharnisch des Wilhelm von Rogendorf von 1523. Dieses außergewöhnliche Meisterwerk der deutschen Renaissancekunst ist nun nach langer Restaurierung wieder im Kunsthistorischen Museum in Wien zu sehen – und es steht im Mittelpunkt des vorliegenden Buches. Das Buch von Stefan Krause stellt die Frage warum dieser Harnisch so aussieht, wie er aussieht. Warum sind seine stählernen Ärmel in schwere bauschige Falten gelegt? Warum imitiert er in hartem Stahl weiches Textil? Diese Fragen führen uns fünf Jahrhunderte zurück, unter anderem nach Spanien an den Hof Kaiser Karls V. und nach Augsburg in die Werkstatt des genialen Plattners Kolman Helmschmid. Sie führt uns aber auch auf die Schlachtfelder der Renaissance - zu den Landsknechten, einer militärisch revolutionären und modisch extravaganten süddeutschen Söldnertruppe, und zu Wilhelm von Rogendorf, einem schillernden Söldnerführer des Kaisers.