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Protestantische Gemäldeepitaphien im Raum Wittenberg und angrenzenden Territorien

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Politische und religiöse Konfrontation beherrschte in den frühen Reformationsjahren das gesellschaftliche Geschehen, Auseinandersetzungen um Kirchenausstattungen gipfelten teilweise in Bilderstürmen. Zugleich entstanden im Umfeld der lutherischen Reformation Bild- und Gedenktafeln für Verstorbene, die in Kirchen und auf Friedhöfen zur Aufhängung kamen und die hier erstmals in breiterem Kontext betrachtet werden. Ein Katalog der dokumentierten Tafeln liefert neben Bildthemen, Inschriften und Personaldaten der Verstorbenen Informationen zu Gestalt, Material und Erhaltungszustand. Auf dieser Grundlage analysiert die Studie Schwerpunkte regionaler Bildgruppen und widmet sich dem Einfluss der Cranach-Werkstatt, die einen Prototyp protestantischer Epitaphgestaltung schuf. Untersuchungen einzelner Tafeln belegen, wie innerkonfessionelle Auseinandersetzungen in sepulkralen Gedenktafeln thematisiert und zu konfessioneller Parteinahme genutzt wurden. Protestantische Epitaphien, so wird deutlich, waren nicht grundsätzlich Bekenntnisbilder, in einigen Regionen aber dienten sie zur Demonstration konfessioneller Zugehörigkeit und zur Multiplikation des neuen Glaubens.

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Protestantische Gemäldeepitaphien im Raum Wittenberg und angrenzenden Territorien, Imke Wulf

Taal
Jaar van publicatie
2016
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(Hardcover)
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Titel
Protestantische Gemäldeepitaphien im Raum Wittenberg und angrenzenden Territorien
Taal
Duits
Auteurs
Imke Wulf
Uitgever
Imhof Verlag
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
335
ISBN10
3731902958
ISBN13
9783731902959
Reeks
Aantekening
Politische und religiöse Konfrontation beherrschte in den frühen Reformationsjahren das gesellschaftliche Geschehen, Auseinandersetzungen um Kirchenausstattungen gipfelten teilweise in Bilderstürmen. Zugleich entstanden im Umfeld der lutherischen Reformation Bild- und Gedenktafeln für Verstorbene, die in Kirchen und auf Friedhöfen zur Aufhängung kamen und die hier erstmals in breiterem Kontext betrachtet werden. Ein Katalog der dokumentierten Tafeln liefert neben Bildthemen, Inschriften und Personaldaten der Verstorbenen Informationen zu Gestalt, Material und Erhaltungszustand. Auf dieser Grundlage analysiert die Studie Schwerpunkte regionaler Bildgruppen und widmet sich dem Einfluss der Cranach-Werkstatt, die einen Prototyp protestantischer Epitaphgestaltung schuf. Untersuchungen einzelner Tafeln belegen, wie innerkonfessionelle Auseinandersetzungen in sepulkralen Gedenktafeln thematisiert und zu konfessioneller Parteinahme genutzt wurden. Protestantische Epitaphien, so wird deutlich, waren nicht grundsätzlich Bekenntnisbilder, in einigen Regionen aber dienten sie zur Demonstration konfessioneller Zugehörigkeit und zur Multiplikation des neuen Glaubens.