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Leipzig - die Wiege der deutschen Arbeiterbewegung

Wurzeln und Werden des Arbeiterbildungsvereins 1848/49 bis 1878/81

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Leipzig wird oft als „Wiege der Sozialdemokratie“ bezeichnet, und das zu Recht, da es eines der zentralen Zentren der sozialistischen Arbeiterbewegung war. Der Gewerbliche Bildungsverein, 1861 gegründet, war der Ausgangspunkt für diese Entwicklung. Ferdinand Lassalle gründete hier im Mai 1863 den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV) und leitete damit die Bildung einer sozialistischen Partei ein. Leipzig spielte auch eine entscheidende Rolle im Radikalisierungsprozess, der von der „Bebel-Liebknechtschen Richtung“ vorangetrieben wurde. Dieser Prozess mündete 1868 in das Bekenntnis zur I. Internationale und 1869 in die Gründung der Sozialistischen Partei Deutschlands (Eisenacher Partei). 1875 kam es zur Vereinigung mit dem ADAV. Während die Geschichtsliteratur oft den Fokus auf Lassalle und den ADAV legt, wird die „Bebel-Liebknechtsche Richtung“ vor allem durch Bebels Memoiren in ihrer Rolle als Symbol für den Trennungsprozess zwischen proletarischer und bürgerlicher Demokratie gewürdigt. Die innere Struktur und die Leistungen des Leipziger Bildungsvereins hingegen wurden vernachlässigt, sodass die Vorstandsmitglieder oft nicht einmal benannt werden konnten. Diese Publikation widmet sich dem Wirken des Vereins und beleuchtet dessen Bedeutung.

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Leipzig - die Wiege der deutschen Arbeiterbewegung, Wolfgang Schröder

Taal
Jaar van publicatie
2010
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(Hardcover)
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Titel
Leipzig - die Wiege der deutschen Arbeiterbewegung
Ondertitel
Wurzeln und Werden des Arbeiterbildungsvereins 1848/49 bis 1878/81
Taal
Duits
Uitgever
Dietz
Jaar van publicatie
2010
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
479
ISBN10
3320022148
ISBN13
9783320022143
Reeks
Aantekening
Leipzig wird oft als „Wiege der Sozialdemokratie“ bezeichnet, und das zu Recht, da es eines der zentralen Zentren der sozialistischen Arbeiterbewegung war. Der Gewerbliche Bildungsverein, 1861 gegründet, war der Ausgangspunkt für diese Entwicklung. Ferdinand Lassalle gründete hier im Mai 1863 den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV) und leitete damit die Bildung einer sozialistischen Partei ein. Leipzig spielte auch eine entscheidende Rolle im Radikalisierungsprozess, der von der „Bebel-Liebknechtschen Richtung“ vorangetrieben wurde. Dieser Prozess mündete 1868 in das Bekenntnis zur I. Internationale und 1869 in die Gründung der Sozialistischen Partei Deutschlands (Eisenacher Partei). 1875 kam es zur Vereinigung mit dem ADAV. Während die Geschichtsliteratur oft den Fokus auf Lassalle und den ADAV legt, wird die „Bebel-Liebknechtsche Richtung“ vor allem durch Bebels Memoiren in ihrer Rolle als Symbol für den Trennungsprozess zwischen proletarischer und bürgerlicher Demokratie gewürdigt. Die innere Struktur und die Leistungen des Leipziger Bildungsvereins hingegen wurden vernachlässigt, sodass die Vorstandsmitglieder oft nicht einmal benannt werden konnten. Diese Publikation widmet sich dem Wirken des Vereins und beleuchtet dessen Bedeutung.