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Die Reisetagebücher

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Der große deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer (1788-1860) unternahm mit seiner Familie von 1803 bis 1804 eine Reise durch Europa, als er fünfzehn Jahre alt war. Arthur führt täglich ein Tagebuch, in dem er Anekdoten und Gedanken auf drei großen Heften festhält. Das Reisetagebuch zeugt von einer lebhaften künstlerischen Sensibilität und einer unstillbaren Neugier. Der Jugendliche beobachtet alles: in London, Paris, Toulon, Genf notiert er Landschaften, Monumente, Aufführungen, Restaurants (am Ende des Tagebuchs findet sich eine Liste der besuchten Restaurants mit Bewertungen von „schlecht“ bis „sehr gut“). Das Tagebuch von Schopenhauer ist ein wenig wie das von Candide, jedoch ohne die plumpe Absicht von Voltaire. Denn was diese Seiten auszeichnet, ist eine Abwesenheit von Vorurteilen, ein neuer Blick auf die Welt. Ein erstaunliches Dokument über Europa, wo jeder nach den Unruhen der Revolution wieder zu reisen beginnt, ist das Reisetagebuch unerlässlich, um die Bildung eines der größten Geister der neuen Ära kennenzulernen. Hinzu kommt, dass die Lektüre sehr angenehm ist.

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Die Reisetagebücher, Arthur Schopenhauer, Ludger Lütkehaus

Taal
Jaar van publicatie
1988
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(Hardcover)
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Titel
Die Reisetagebücher
Taal
Duits
Uitgever
Haffmans
Jaar van publicatie
1988
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
280
ISBN10
3251200461
ISBN13
9783251200467
Reeks
Aantekening
Der große deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer (1788-1860) unternahm mit seiner Familie von 1803 bis 1804 eine Reise durch Europa, als er fünfzehn Jahre alt war. Arthur führt täglich ein Tagebuch, in dem er Anekdoten und Gedanken auf drei großen Heften festhält. Das Reisetagebuch zeugt von einer lebhaften künstlerischen Sensibilität und einer unstillbaren Neugier. Der Jugendliche beobachtet alles: in London, Paris, Toulon, Genf notiert er Landschaften, Monumente, Aufführungen, Restaurants (am Ende des Tagebuchs findet sich eine Liste der besuchten Restaurants mit Bewertungen von „schlecht“ bis „sehr gut“). Das Tagebuch von Schopenhauer ist ein wenig wie das von Candide, jedoch ohne die plumpe Absicht von Voltaire. Denn was diese Seiten auszeichnet, ist eine Abwesenheit von Vorurteilen, ein neuer Blick auf die Welt. Ein erstaunliches Dokument über Europa, wo jeder nach den Unruhen der Revolution wieder zu reisen beginnt, ist das Reisetagebuch unerlässlich, um die Bildung eines der größten Geister der neuen Ära kennenzulernen. Hinzu kommt, dass die Lektüre sehr angenehm ist.