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Innsbrucker Historische Studien - 29: Politische Kommunikation zwischen Imperien

Der diplomatische Aktionsraum Südost- und Osteuropa

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Diplomatiegeschichte erlebt derzeit eine Renaissance, angestoßen durch eine kulturalistische Wende in der Politikgeschichte. Die Analyse außenpolitischer Beziehungen im vormodernen Europa wird nicht mehr ausschließlich durch die instrumentellen Ziele „großer Männer“ und die „großen Ereignisse“ zwischen den „Großmächten“ geprägt. Der vorliegende Band präsentiert aktuelle Zugänge zur Diplomatiegeschichte, darunter die Sprache der Diplomatie, die Rolle von Frauen in Verhandlungen, Repräsentationsformen, die Ökonomie der Diplomatie und die materielle Kultur außenpolitischer Interaktionen. Besonders beleuchtet wird der bislang wenig untersuchte Aktionsraum Ost- und Südosteuropa, der stark von den außenpolitischen Interessen der Habsburger, Russen und Osmanen geprägt war. Diese Imperien erstreckten sich über Europa hinaus und schufen spezifische Rahmenbedingungen, die sich von denen Westeuropas unterschieden und besondere Herausforderungen für diplomatische Akteure darstellten. Die Beiträge basieren auf wissenschaftlichen Vorträgen, die im Rahmen von drei relevanten Konferenzen in den Jahren 2011 und 2012 gehalten wurden: dem 13. Internationalen Kongress zur Erforschung des 18. Jahrhunderts in Graz, dem 20. Symposium des International Committee of Pre-Ottoman and Ottoman Studies in Rethymno sowie dem Österreichischen Historikertag in Krems.

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Innsbrucker Historische Studien - 29: Politische Kommunikation zwischen Imperien, Gunda Barth-Scalmani, Harriet Rudolph, Christian Steppan

Taal
Jaar van publicatie
2013
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(Hardcover)
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Titel
Innsbrucker Historische Studien - 29: Politische Kommunikation zwischen Imperien
Ondertitel
Der diplomatische Aktionsraum Südost- und Osteuropa
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2013
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
368
ISBN10
3706553015
ISBN13
9783706553018
Reeks
Aantekening
Diplomatiegeschichte erlebt derzeit eine Renaissance, angestoßen durch eine kulturalistische Wende in der Politikgeschichte. Die Analyse außenpolitischer Beziehungen im vormodernen Europa wird nicht mehr ausschließlich durch die instrumentellen Ziele „großer Männer“ und die „großen Ereignisse“ zwischen den „Großmächten“ geprägt. Der vorliegende Band präsentiert aktuelle Zugänge zur Diplomatiegeschichte, darunter die Sprache der Diplomatie, die Rolle von Frauen in Verhandlungen, Repräsentationsformen, die Ökonomie der Diplomatie und die materielle Kultur außenpolitischer Interaktionen. Besonders beleuchtet wird der bislang wenig untersuchte Aktionsraum Ost- und Südosteuropa, der stark von den außenpolitischen Interessen der Habsburger, Russen und Osmanen geprägt war. Diese Imperien erstreckten sich über Europa hinaus und schufen spezifische Rahmenbedingungen, die sich von denen Westeuropas unterschieden und besondere Herausforderungen für diplomatische Akteure darstellten. Die Beiträge basieren auf wissenschaftlichen Vorträgen, die im Rahmen von drei relevanten Konferenzen in den Jahren 2011 und 2012 gehalten wurden: dem 13. Internationalen Kongress zur Erforschung des 18. Jahrhunderts in Graz, dem 20. Symposium des International Committee of Pre-Ottoman and Ottoman Studies in Rethymno sowie dem Österreichischen Historikertag in Krems.