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Weltsicht aus der Froschperspektive

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„Das Steile, Jähe scheint der Jugend zuzusagen“, bemerkte Goethe in einer Zeit, als Klettern noch nicht als Freizeitvergnügen galt. Auch ich fühlte mich von den steilen Felsen der Sächsischen Schweiz angezogen und begann, sie zu erklettern. Es war ein faszinierendes Erlebnis, von den Wänden aus in die Landschaft zu blicken, die Elbe tief unter mir zu sehen. Diese Vogelperspektive erinnerte mich an die Falken, deren Küken sich ängstlich duckten, wenn ich vorbeikletterte. Doch es war nicht nur die Höhe, die mich fesselte; auch die Elbe, die sich in einer weiten Schleife durch die Landschaft schlängelte, hatte ihren Reiz. Schon als Kind stand ich am „Blauen Wunder“ und beobachtete den Fluss stundenlang, während die Schiffe in beide Richtungen fuhren. Der Gedanke, mit einem Boot dem Strom zu folgen, bis nach Hamburg und zum Meer, war verlockend. Der Horizont auf einem Fluss ist eng und beschränkt, doch der Fluss selbst fließt weiter, und der Horizont dehnt sich bis zur Unendlichkeit des Meeres. Mich zogen die Flüsse, Seen und das Meer an, das ich noch nie gesehen hatte. Helmut Paul, Jahrgang 1938, Kletterer und Autor, berichtet von seinen abenteuerlichen Kajaktouren in ganz Europa.

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Weltsicht aus der Froschperspektive, Paul-Helmut Huppertz

Taal
Jaar van publicatie
2016
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(Paperback)
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Titel
Weltsicht aus der Froschperspektive
Taal
Duits
Uitgever
Notschriften
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
320
ISBN10
3945481376
ISBN13
9783945481370
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Aantekening
„Das Steile, Jähe scheint der Jugend zuzusagen“, bemerkte Goethe in einer Zeit, als Klettern noch nicht als Freizeitvergnügen galt. Auch ich fühlte mich von den steilen Felsen der Sächsischen Schweiz angezogen und begann, sie zu erklettern. Es war ein faszinierendes Erlebnis, von den Wänden aus in die Landschaft zu blicken, die Elbe tief unter mir zu sehen. Diese Vogelperspektive erinnerte mich an die Falken, deren Küken sich ängstlich duckten, wenn ich vorbeikletterte. Doch es war nicht nur die Höhe, die mich fesselte; auch die Elbe, die sich in einer weiten Schleife durch die Landschaft schlängelte, hatte ihren Reiz. Schon als Kind stand ich am „Blauen Wunder“ und beobachtete den Fluss stundenlang, während die Schiffe in beide Richtungen fuhren. Der Gedanke, mit einem Boot dem Strom zu folgen, bis nach Hamburg und zum Meer, war verlockend. Der Horizont auf einem Fluss ist eng und beschränkt, doch der Fluss selbst fließt weiter, und der Horizont dehnt sich bis zur Unendlichkeit des Meeres. Mich zogen die Flüsse, Seen und das Meer an, das ich noch nie gesehen hatte. Helmut Paul, Jahrgang 1938, Kletterer und Autor, berichtet von seinen abenteuerlichen Kajaktouren in ganz Europa.