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Cäsarenwahn

Herrscher, die sich für Götter hielten

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In einer sehr populären und viel beachteten Schrift „Caligula. Eine Studie über römischen Cäsarenwahnsinn“ fixierte Ludwig Quidde 1894 gemeinsame Merkmale des Charakters einiger römischer Kaiser: Verschwendungssucht, Theatralik, Kriegslust und eine Neigung zum Verfolgungswahn – als hätte er damit den Herrschaftsstil der „Kaiser“ seiner eigenen Zeit oder Charaktereigenschaften faschistischer Diktatoren im 20. Jahrhundert beschreiben wollen! Dieses neue Werk prüft zunächst in einem ersten Teil die Plausibilität von Quiddes Ausführungen: Unterlagen Kaiser wie Nero, Caligula oder Commodus wirklich einer spezifischen Art von Wahnsinn? Oder verlassen wir uns zu sehr auf Verleumdungen von deren Nachfolgern? Waren die Kaiser Augustus oder Hadrian wirklich „besser“, weniger wahnsinnig? Der Leser erfährt hier vieles über die römischen Herrscher aus einem originellen Blickwinkel. Der Autor spannt im zweiten Teil des Buches einen Bogen zu späteren Machthabern, die offenbar dem Größenwahn verfielen und sich selbst und ihre eigene Rolle als „Vorsehung der Geschichte“ begriffen – mit bösen Folgen für die Völker, über die sie herrschten.

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Cäsarenwahn, Alexander Rudow

Taal
Jaar van publicatie
2016
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(Hardcover)
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Titel
Cäsarenwahn
Ondertitel
Herrscher, die sich für Götter hielten
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2016
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
160
ISBN10
3955401928
ISBN13
9783955401924
Reeks
Beoordeling
3 van 5
Aantekening
In einer sehr populären und viel beachteten Schrift „Caligula. Eine Studie über römischen Cäsarenwahnsinn“ fixierte Ludwig Quidde 1894 gemeinsame Merkmale des Charakters einiger römischer Kaiser: Verschwendungssucht, Theatralik, Kriegslust und eine Neigung zum Verfolgungswahn – als hätte er damit den Herrschaftsstil der „Kaiser“ seiner eigenen Zeit oder Charaktereigenschaften faschistischer Diktatoren im 20. Jahrhundert beschreiben wollen! Dieses neue Werk prüft zunächst in einem ersten Teil die Plausibilität von Quiddes Ausführungen: Unterlagen Kaiser wie Nero, Caligula oder Commodus wirklich einer spezifischen Art von Wahnsinn? Oder verlassen wir uns zu sehr auf Verleumdungen von deren Nachfolgern? Waren die Kaiser Augustus oder Hadrian wirklich „besser“, weniger wahnsinnig? Der Leser erfährt hier vieles über die römischen Herrscher aus einem originellen Blickwinkel. Der Autor spannt im zweiten Teil des Buches einen Bogen zu späteren Machthabern, die offenbar dem Größenwahn verfielen und sich selbst und ihre eigene Rolle als „Vorsehung der Geschichte“ begriffen – mit bösen Folgen für die Völker, über die sie herrschten.