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Schon immer werden Menschen durch kulturelle, gesellschaftliche, ökonomische, politische und andere Strategien ausgeschlossen. Traditionell spielen hierbei das Schulsystem und die Medizin eine zentrale Rolle. Heute kommt auch der Ethik eine wichtige, die Exklusion flankierende Funktion zu - wenn sie etwa als »Bioethik« Theorien hervorbringt, die beanspruchen, den Wert bzw. Unwert von Menschen und ihre Schutzwürdigkeit bestimmen zu können. Die Beiträger_innen des Bandes wirken dieser Tendenz entgegen und erkunden - im Sinne einer als Schutzbereich dienenden nichtexklusiven Ethik - neue Zugänge zu Fragen der Gerechtigkeit und der Anerkennung. Dabei werden ethische Alternativen für die Medizin, die Pflegewissenschaft sowie die Heil- und Sonderpädagogik ausgelotet. Der hierzu eingeschlagene differenztheoretische Weg kann als konsequenter und neuartiger Ansatz verstanden werden, Fragen der Ethik auch in Bezug auf ihre konkrete Anwendung zu bearbeiten.
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Anerkennung und Gerechtigkeit in Heilpädagogik, Pflegewissenschaft und Medizin, Markus Dederich, Martin W. Schnell
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2011
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- (Paperback),
- Staat van het boek
- Zeer goed
- Prijs
- € 6,49
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- Titel
- Anerkennung und Gerechtigkeit in Heilpädagogik, Pflegewissenschaft und Medizin
- Taal
- Duits
- Auteurs
- Markus Dederich, Martin W. Schnell
- Uitgever
- Transcript Verlag
- Jaar van publicatie
- 2011
- Formaat
- Paperback
- Aantal pagina's
- 260
- ISBN10
- 3837615499
- ISBN13
- 9783837615494
- Reeks
- Tags
- Non-fictie, Sociale Wetenschappen, Politicologie & Politiek, Pedagogiek, Filosofisch thema, Onderwijs, schoolwezen, Sociologie, Geneeskunde, Politieke theorieën, Populaire cultuur, Ethiek, Mensenrechten, Sociale Werk, Verpleegkunde, Zorg, Gerechtigheid, Mensen met een handicap, Zorg voor Zieken, Geneeskundige Ethiek, Gerontologie, Sociale mobiliteit
- Aantekening
- Schon immer werden Menschen durch kulturelle, gesellschaftliche, ökonomische, politische und andere Strategien ausgeschlossen. Traditionell spielen hierbei das Schulsystem und die Medizin eine zentrale Rolle. Heute kommt auch der Ethik eine wichtige, die Exklusion flankierende Funktion zu - wenn sie etwa als »Bioethik« Theorien hervorbringt, die beanspruchen, den Wert bzw. Unwert von Menschen und ihre Schutzwürdigkeit bestimmen zu können. Die Beiträger_innen des Bandes wirken dieser Tendenz entgegen und erkunden - im Sinne einer als Schutzbereich dienenden nichtexklusiven Ethik - neue Zugänge zu Fragen der Gerechtigkeit und der Anerkennung. Dabei werden ethische Alternativen für die Medizin, die Pflegewissenschaft sowie die Heil- und Sonderpädagogik ausgelotet. Der hierzu eingeschlagene differenztheoretische Weg kann als konsequenter und neuartiger Ansatz verstanden werden, Fragen der Ethik auch in Bezug auf ihre konkrete Anwendung zu bearbeiten.


