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Denktraditionen im Dialog: Studien zur Befreiung und Interkulturalität - 37: Politische und religiöse Alterität als hermeneutische Herausforderung

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Die Aufbrüche erster Völker in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts haben die Länder Abia Yalas – Lateinamerikas besonders auf politischer und religiöser Ebene verändert. Auf der Grundlage von hermeneutischen Vorüberlegungen aus einer europäisch-interkulturellen Sicht wird in dieser Arbeit untersucht, wie Indigene seit 1492 von nichtindigenen Intellektuellen verstanden worden sind und wie sie sich selber von ihren zeitgenössischen Aufbruchsphilosophien her vor allem in Mexiko, Ecuador, Bolivien, Kolumbien und Chile verstehen. Dabei kristallisieren sich ihr in internationalen Rechtsinstrumenten verankertes Konsultationsrecht sowie ihre im interreligiösen Dialog mit den Christentümern stehenden Religionen zu kulturellen Kernelementen einer Anerkennungspraxis indigener Andersheit heraus. Im Gespräch mit der Maya-Quiché-Theologin Inés Pérez Hernández aus Guatemala wird schließlich der Frage nachgegangen, ob heute andere Begegnungen mit Indigenen möglich sind.

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Denktraditionen im Dialog: Studien zur Befreiung und Interkulturalität - 37: Politische und religiöse Alterität als hermeneutische Herausforderung, Elisabeth Steffens

Taal
Jaar van publicatie
2014
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(Paperback),
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€ 7,99

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Titel
Denktraditionen im Dialog: Studien zur Befreiung und Interkulturalität - 37: Politische und religiöse Alterität als hermeneutische Herausforderung
Taal
Duits
Uitgever
Mainz
Jaar van publicatie
2014
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
288
ISBN10
3861302918
ISBN13
9783861302919
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Aantekening
Die Aufbrüche erster Völker in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts haben die Länder Abia Yalas – Lateinamerikas besonders auf politischer und religiöser Ebene verändert. Auf der Grundlage von hermeneutischen Vorüberlegungen aus einer europäisch-interkulturellen Sicht wird in dieser Arbeit untersucht, wie Indigene seit 1492 von nichtindigenen Intellektuellen verstanden worden sind und wie sie sich selber von ihren zeitgenössischen Aufbruchsphilosophien her vor allem in Mexiko, Ecuador, Bolivien, Kolumbien und Chile verstehen. Dabei kristallisieren sich ihr in internationalen Rechtsinstrumenten verankertes Konsultationsrecht sowie ihre im interreligiösen Dialog mit den Christentümern stehenden Religionen zu kulturellen Kernelementen einer Anerkennungspraxis indigener Andersheit heraus. Im Gespräch mit der Maya-Quiché-Theologin Inés Pérez Hernández aus Guatemala wird schließlich der Frage nachgegangen, ob heute andere Begegnungen mit Indigenen möglich sind.