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Bleib immer ein Mensch

Heinz Drossel. Ein stiller Held 1916-2008

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Heinz Drossel, geprägt von seinem katholischen Elternhaus, stellte Menschlichkeit über alles, selbst in schwierigen Zeiten. Er riskierte sein Leben, um einen gefangenen Rotarmisten zu befreien und Juden ein Versteck zu bieten. Unter den Geretteten war Marianne Hirschfeld, eine verzweifelte junge Mutter, die nach dem Verlust ihrer Familie durch die Nazis im Untergrund überlebte. Nach dem Krieg trafen sie sich zufällig wieder und heirateten 1946. Ihr Neubeginn war herausfordernd, und ihre Emigrationspläne scheiterten. Drossel erlebte im Justizdienst, wie ehemalige Nazis weiterhin Karriere machten. Seine Eltern lebten seit der Schließung ihres Geschäfts 1943 in Senzig, wo sein Vater 1946 zum Bürgermeister gewählt wurde, jedoch wegen angeblicher Wirtschaftsvergehen drei Jahre im Zuchthaus Luckau verbrachte. Auch als Drossel nach Baden-Württemberg versetzt wurde und Präsident des Sozialgerichts in Freiburg wurde, blieben er und Marianne Außenseiter. Erst 2000 wurde Drossels Widerstand gegen das Unrecht des Nationalsozialismus mit der Ehrung als „Gerechter unter den Völkern“ gewürdigt, gefolgt von der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 2001. Sein Einsatz für Verfolgte war für ihn eine Selbstverständlichkeit und machte ihn zu einem außergewöhnlichen moralischen Vorbild.

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Bleib immer ein Mensch, Katharina Stegelmann, Heinz Droßel

Taal
Jaar van publicatie
2013
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(Hardcover),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 1,59

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Titel
Bleib immer ein Mensch
Ondertitel
Heinz Drossel. Ein stiller Held 1916-2008
Taal
Duits
Uitgever
Aufbau
Jaar van publicatie
2013
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
256
ISBN10
3351027591
ISBN13
9783351027599
Reeks
Beoordeling
4 van 5
Aantekening
Heinz Drossel, geprägt von seinem katholischen Elternhaus, stellte Menschlichkeit über alles, selbst in schwierigen Zeiten. Er riskierte sein Leben, um einen gefangenen Rotarmisten zu befreien und Juden ein Versteck zu bieten. Unter den Geretteten war Marianne Hirschfeld, eine verzweifelte junge Mutter, die nach dem Verlust ihrer Familie durch die Nazis im Untergrund überlebte. Nach dem Krieg trafen sie sich zufällig wieder und heirateten 1946. Ihr Neubeginn war herausfordernd, und ihre Emigrationspläne scheiterten. Drossel erlebte im Justizdienst, wie ehemalige Nazis weiterhin Karriere machten. Seine Eltern lebten seit der Schließung ihres Geschäfts 1943 in Senzig, wo sein Vater 1946 zum Bürgermeister gewählt wurde, jedoch wegen angeblicher Wirtschaftsvergehen drei Jahre im Zuchthaus Luckau verbrachte. Auch als Drossel nach Baden-Württemberg versetzt wurde und Präsident des Sozialgerichts in Freiburg wurde, blieben er und Marianne Außenseiter. Erst 2000 wurde Drossels Widerstand gegen das Unrecht des Nationalsozialismus mit der Ehrung als „Gerechter unter den Völkern“ gewürdigt, gefolgt von der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 2001. Sein Einsatz für Verfolgte war für ihn eine Selbstverständlichkeit und machte ihn zu einem außergewöhnlichen moralischen Vorbild.