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Kirche - dem Evangelium Strukturen geben

Theologische Beiträge aus Wissenschaft und Praxis

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"Der Protestantismus tut sich traditionell schwer mit kirchlichen Strukturen. Denn sie gelten als zweitrangig, da die Kirche doch nach reformatorischer Überzeugung in erster Linie durch das Evangelium und durch den von ihm geweckten Glauben definiert ist. Alle Strukturen haben dem Wirksamwerden des Evangeliums nur zu dienen, aber damit kommt ihnen faktisch doch wieder eine eminente Bedeutung zu. Damit hängt es zusammen, daß gegenwärtig Strukturdebatten die protestantisch-kirchliche Szene beherrschen, Debatten, in denen Visionen und Ängste beschworen werden, in denen es u. a. um die Zukunftsfähigkeit von Ortsgemeinden und Landeskirchen, um Kernkompetenzen, um evangelische Identität und um gesellschaftliche Relevanz geht. Hinter dem Reden von Strukturen verbergen sich Fragen nach einer zukunftsfähigen Gestalt kirchlicher Institutionen und Riten, nach einer zeitgemäßen christlichen Religiosität, nach der Rolle des evangelischen Zeugnisses in einer globalisierten Welt. Individuelle Religion, Gemeindepraxis, Kirchenleitung, Mission, Wahrnehmung des Christlichen in einer säkularen oder multireligiösen Gesellschaft sind als Bezugsfelder solchen Fragens nicht voneinander zu trennen.

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Kirche - dem Evangelium Strukturen geben, Hellmut Zschoch, Sören Asmus

Taal
Jaar van publicatie
2009
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(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 6,49

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Titel
Kirche - dem Evangelium Strukturen geben
Ondertitel
Theologische Beiträge aus Wissenschaft und Praxis
Taal
Duits
Uitgever
Neukirchener
Jaar van publicatie
2009
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
247
ISBN10
3788723718
ISBN13
9783788723712
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Aantekening
"Der Protestantismus tut sich traditionell schwer mit kirchlichen Strukturen. Denn sie gelten als zweitrangig, da die Kirche doch nach reformatorischer Überzeugung in erster Linie durch das Evangelium und durch den von ihm geweckten Glauben definiert ist. Alle Strukturen haben dem Wirksamwerden des Evangeliums nur zu dienen, aber damit kommt ihnen faktisch doch wieder eine eminente Bedeutung zu. Damit hängt es zusammen, daß gegenwärtig Strukturdebatten die protestantisch-kirchliche Szene beherrschen, Debatten, in denen Visionen und Ängste beschworen werden, in denen es u. a. um die Zukunftsfähigkeit von Ortsgemeinden und Landeskirchen, um Kernkompetenzen, um evangelische Identität und um gesellschaftliche Relevanz geht. Hinter dem Reden von Strukturen verbergen sich Fragen nach einer zukunftsfähigen Gestalt kirchlicher Institutionen und Riten, nach einer zeitgemäßen christlichen Religiosität, nach der Rolle des evangelischen Zeugnisses in einer globalisierten Welt. Individuelle Religion, Gemeindepraxis, Kirchenleitung, Mission, Wahrnehmung des Christlichen in einer säkularen oder multireligiösen Gesellschaft sind als Bezugsfelder solchen Fragens nicht voneinander zu trennen.