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Teresa von Ávila

Die Biographie

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»Eine große, eine einmalige und doch so menschliche und anziehende Persönlichkeit«, nannte Papst Paul VI. sie, als er ihr 1970 als erster Frau den Titel »Lehrerin der Kirche« zuerkannte: Teresa von Avila. Zu Lebzeiten geriet sie ins Visier der Inquisition, weil sie einen persönlichen Umgang mit Gott pflegte; sie redete mit ihm wie mit einem Freund. Diese Haltung machte sie nicht nur bei den Glaubenswächtern verdächtig, sondern widersprach auch der damaligen Auffassung von der geistigen und spirituellen Minderwertigkeit der Frau. Trotz des Verbots, geistliche Schriften in der Volkssprache zu verfassen, schrieb Teresa ihre Lebensgeschichte und schilderte in mehreren Büchern ihre inneren Erfahrungen. Diese Texte zählen heute zur Weltliteratur und enthalten Erkenntnisse, die der modernen Psychologie vorausgehen. Teresa war nicht nur die größte Mystikerin des Christentums, sondern auch eine tatkräftige Frau. Sie reiste durch Spanien und gründete zahlreiche Klöster, die nicht nur Orte des Gebets waren, sondern auch Schutzräume, in denen Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft nach ihren eigenen Vorstellungen leben konnten. Sie ermutigte ihre Mitschwestern, sich keine Angst einjagen zu lassen und zu zeigen, »was in ihnen steckt«, um »die Männer in Erstaunen zu versetzen«.

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Teresa von Ávila, Alois Prinz

Taal
Jaar van publicatie
2014
Bindwijze
(Hardcover),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 5,99

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Titel
Teresa von Ávila
Ondertitel
Die Biographie
Taal
Duits
Uitgever
Insel Verlag
Jaar van publicatie
2014
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
265
ISBN10
3458176187
ISBN13
9783458176183
Reeks
Aantekening
»Eine große, eine einmalige und doch so menschliche und anziehende Persönlichkeit«, nannte Papst Paul VI. sie, als er ihr 1970 als erster Frau den Titel »Lehrerin der Kirche« zuerkannte: Teresa von Avila. Zu Lebzeiten geriet sie ins Visier der Inquisition, weil sie einen persönlichen Umgang mit Gott pflegte; sie redete mit ihm wie mit einem Freund. Diese Haltung machte sie nicht nur bei den Glaubenswächtern verdächtig, sondern widersprach auch der damaligen Auffassung von der geistigen und spirituellen Minderwertigkeit der Frau. Trotz des Verbots, geistliche Schriften in der Volkssprache zu verfassen, schrieb Teresa ihre Lebensgeschichte und schilderte in mehreren Büchern ihre inneren Erfahrungen. Diese Texte zählen heute zur Weltliteratur und enthalten Erkenntnisse, die der modernen Psychologie vorausgehen. Teresa war nicht nur die größte Mystikerin des Christentums, sondern auch eine tatkräftige Frau. Sie reiste durch Spanien und gründete zahlreiche Klöster, die nicht nur Orte des Gebets waren, sondern auch Schutzräume, in denen Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft nach ihren eigenen Vorstellungen leben konnten. Sie ermutigte ihre Mitschwestern, sich keine Angst einjagen zu lassen und zu zeigen, »was in ihnen steckt«, um »die Männer in Erstaunen zu versetzen«.