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Feuerpause

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Feuerpause ist Serhij Zhadans erstes originäres Theaterstück, das ins Deutsche übersetzt wurde. Es spielt im Sommer 2014 im Donbass, während der Ukraine-Konflikt tobt. Zhadans Romane, wie Internat und Die Erfindung des Jazz im Donbass, thematisieren bereits eindrucksvoll diese Anfangsphase des Krieges. Mit Lakonie und Situationskomik schafft er eine dichte Atmosphäre, in der die Figuren nicht mehr ausweichen können und zu einer von Feindseligkeiten geprägten Schicksalsgemeinschaft werden. Der Tod vereint sie: Die verstorbene Mutter liegt oben im Schlafzimmer, während die beiden Brüder, Anton und Tolik, in der Küche aufeinandertreffen. Anton hat das Weite gesucht, während Tolik trotz des schwelenden Krieges geblieben ist. Doch nun sind die Brücke, das Postamt und die Felder zerstört, und die Wasserversorgung ist unterbrochen. Die Hitze steigt. Tante Schura und zwei Frauen kommen zur Totenwaschung und zum Aufräumen. Immer mehr Dorfbewohner treten ein, und das Haus der Toten wird zu einem Ort voller Leben, aber auch Misstrauen. Die Anwesenden haben sich gegenseitig ausspioniert und verraten. In dieser angespannten Lage stellt sich die Frage: Wie kommuniziert man, wenn die Sprache beschädigt und das Verständnis füreinander in der Vorkriegszeit verloren gegangen ist?

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Feuerpause, Serhij Žadan

Taal
Jaar van publicatie
2025
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(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 7,49

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Titel
Feuerpause
Taal
Duits
Uitgever
Suhrkamp
Jaar van publicatie
2025
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
120
ISBN10
3518432648
ISBN13
9783518432648
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Aantekening
Feuerpause ist Serhij Zhadans erstes originäres Theaterstück, das ins Deutsche übersetzt wurde. Es spielt im Sommer 2014 im Donbass, während der Ukraine-Konflikt tobt. Zhadans Romane, wie Internat und Die Erfindung des Jazz im Donbass, thematisieren bereits eindrucksvoll diese Anfangsphase des Krieges. Mit Lakonie und Situationskomik schafft er eine dichte Atmosphäre, in der die Figuren nicht mehr ausweichen können und zu einer von Feindseligkeiten geprägten Schicksalsgemeinschaft werden. Der Tod vereint sie: Die verstorbene Mutter liegt oben im Schlafzimmer, während die beiden Brüder, Anton und Tolik, in der Küche aufeinandertreffen. Anton hat das Weite gesucht, während Tolik trotz des schwelenden Krieges geblieben ist. Doch nun sind die Brücke, das Postamt und die Felder zerstört, und die Wasserversorgung ist unterbrochen. Die Hitze steigt. Tante Schura und zwei Frauen kommen zur Totenwaschung und zum Aufräumen. Immer mehr Dorfbewohner treten ein, und das Haus der Toten wird zu einem Ort voller Leben, aber auch Misstrauen. Die Anwesenden haben sich gegenseitig ausspioniert und verraten. In dieser angespannten Lage stellt sich die Frage: Wie kommuniziert man, wenn die Sprache beschädigt und das Verständnis füreinander in der Vorkriegszeit verloren gegangen ist?