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Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek - 100: Memokratie

Soziale Medien und autoritäre Bildpolitik

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Memes in den Sozialen Medien sind meist provokant, lustig durch Grenzverletzung, so improvisiert wie prägnant, überspitzt und oft vorurteilsbeladen. Schon im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 wurde deutlich, dass rechte Politik mit Memes nicht nur schrill verpackt wird. Spätestens seit der zweiten Amtszeit des »Shitposter-in-Chief« Donald Trump ist klar: Aggressiver Internethumor, Deep Fakes und KI-Bilder auf offiziellen Accounts werden als effektives Machtinstrument genutzt. Memes dienen der Feindbildproduktion, als Stimmungsbarometer für Themen und Narrative sowie als pseudo-harmloses Mittel zur Polarisierung demokratischer Diskurse. Wolfgang Ullrich diagnostiziert eine neue illiberale Regierungsform: die Memokratie. In ihr herrscht, wer die Plattformen dominiert – oder gleich besitzt. Anhand zahlreicher Beispiele untersucht er Strategien autoritärer Bildpolitik in den USA, aber auch bei europäischen Identitären oder in China. Und Ullrich analysiert, warum es demokratischen Kräften so schwerfällt, diesem enthemmten Bildgebrauch etwas entgegenzusetzen.

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Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek - 100: Memokratie, Wolfgang Ullrich

Taal
Jaar van publicatie
2026
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(Paperback)
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Titel
Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek - 100: Memokratie
Ondertitel
Soziale Medien und autoritäre Bildpolitik
Taal
Duits
Uitgever
Wagenbach
Jaar van publicatie
2026
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
192
ISBN10
3803152003
ISBN13
9783803152008
Reeks
Aantekening
Memes in den Sozialen Medien sind meist provokant, lustig durch Grenzverletzung, so improvisiert wie prägnant, überspitzt und oft vorurteilsbeladen. Schon im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 wurde deutlich, dass rechte Politik mit Memes nicht nur schrill verpackt wird. Spätestens seit der zweiten Amtszeit des »Shitposter-in-Chief« Donald Trump ist klar: Aggressiver Internethumor, Deep Fakes und KI-Bilder auf offiziellen Accounts werden als effektives Machtinstrument genutzt. Memes dienen der Feindbildproduktion, als Stimmungsbarometer für Themen und Narrative sowie als pseudo-harmloses Mittel zur Polarisierung demokratischer Diskurse. Wolfgang Ullrich diagnostiziert eine neue illiberale Regierungsform: die Memokratie. In ihr herrscht, wer die Plattformen dominiert – oder gleich besitzt. Anhand zahlreicher Beispiele untersucht er Strategien autoritärer Bildpolitik in den USA, aber auch bei europäischen Identitären oder in China. Und Ullrich analysiert, warum es demokratischen Kräften so schwerfällt, diesem enthemmten Bildgebrauch etwas entgegenzusetzen.