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Montagen der Vergangenheit

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Zwei Fotoalben dokumentieren die NS-Verfolgung und das Exil der österreichischen Schwimmlegende Fritzi Löwy (1910–1994). Entdeckt in den 1990er Jahren auf einem Flohmarkt in Wien, stammen diese Alben aus Löwys Besitz und wurden nach ihrer Rückkehr aus dem Exil erstellt. Sie dienen als Erinnerungsstücke an ihre Flucht vor der NS-Verfolgung und gedenken der im Holocaust ermordeten Familienmitglieder sowie der im Exil verstreuten Freunde. Historikerin Vida Bakondy untersucht die Potenziale und Grenzen von Fotoalben als historische und biografische Quellen und als spezifisches Medium des Erinnerns, wobei sie den Fokus auf die Darstellung von Holocaust und Exil legt. Löwys Alben bieten eine persönliche biografische Perspektive auf die einstige Schwimmstar der Wiener Hakoah und eröffnen neue Erzählungen im Bereich des (visuellen) Gedächtnisses über NS-Verfolgung und Holocaust in Österreich. Die Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Dissertationspreis des Forschungsverbundes »Geschlecht und Handlungsmacht« der Universität Wien (2015) und der Irma Rosenberg Förderpreis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus (2016).

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Montagen der Vergangenheit, Vida Bakondy

Taal
Jaar van publicatie
2017
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(Hardcover),
Staat van het boek
Zeer goed
Prijs
€ 16,99

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Titel
Montagen der Vergangenheit
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2017
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
288
ISBN10
3835330942
ISBN13
9783835330948
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Aantekening
Zwei Fotoalben dokumentieren die NS-Verfolgung und das Exil der österreichischen Schwimmlegende Fritzi Löwy (1910–1994). Entdeckt in den 1990er Jahren auf einem Flohmarkt in Wien, stammen diese Alben aus Löwys Besitz und wurden nach ihrer Rückkehr aus dem Exil erstellt. Sie dienen als Erinnerungsstücke an ihre Flucht vor der NS-Verfolgung und gedenken der im Holocaust ermordeten Familienmitglieder sowie der im Exil verstreuten Freunde. Historikerin Vida Bakondy untersucht die Potenziale und Grenzen von Fotoalben als historische und biografische Quellen und als spezifisches Medium des Erinnerns, wobei sie den Fokus auf die Darstellung von Holocaust und Exil legt. Löwys Alben bieten eine persönliche biografische Perspektive auf die einstige Schwimmstar der Wiener Hakoah und eröffnen neue Erzählungen im Bereich des (visuellen) Gedächtnisses über NS-Verfolgung und Holocaust in Österreich. Die Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Dissertationspreis des Forschungsverbundes »Geschlecht und Handlungsmacht« der Universität Wien (2015) und der Irma Rosenberg Förderpreis für die Erforschung der Geschichte des Nationalsozialismus (2016).