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Area Studies und die Welt

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Die herkömmliche Nationalgeschichte wird von vielen Historikern in Deutschland als intellektuell unbefriedigend und überholt angesehen. In der vernetzten Welt, die aus historischen Globalisierungsprozessen hervorgegangen ist, wächst das Interesse an der Geschichte außerhalb Europas und der USA. Allerdings herrscht weniger Einigkeit darüber, wie eine Geschichte jenseits der Nationalstaaten gestaltet werden sollte. Kritiker der neuen Globalgeschichte äußern Bedenken, dass alte Meistererzählungen, die bereits in Frage gestellt wurden, erneut in den Vordergrund rücken könnten. Es gibt Hinweise darauf, dass die auf außereuropäischen Quellen basierende „Bodenhaftung“ in der Globalgeschichte zugunsten einer globalen Meistererzählung aufgegeben wird, die sich auf einen globalisierten Wissenschafts- und Bildungsmarkt konzentriert. Es stellt sich die Frage, wo Berührungspunkte und Kritik zwischen außereuropäischer Geschichte, area studies in den USA, dem Konzept der „Geschichte der Weltregionen“ und der Globalgeschichte bestehen. Die Beiträge in diesem Band bieten sowohl theoretische Überlegungen als auch praktische Forschungsbeispiele.

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Area Studies und die Welt, Birgit Schäbler

Taal
Jaar van publicatie
2007
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(Hardcover),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 17,99

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Titel
Area Studies und die Welt
Taal
Duits
Uitgever
Mandelbaum
Jaar van publicatie
2007
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
258
ISBN10
3854762410
ISBN13
9783854762416
Reeks
Aantekening
Die herkömmliche Nationalgeschichte wird von vielen Historikern in Deutschland als intellektuell unbefriedigend und überholt angesehen. In der vernetzten Welt, die aus historischen Globalisierungsprozessen hervorgegangen ist, wächst das Interesse an der Geschichte außerhalb Europas und der USA. Allerdings herrscht weniger Einigkeit darüber, wie eine Geschichte jenseits der Nationalstaaten gestaltet werden sollte. Kritiker der neuen Globalgeschichte äußern Bedenken, dass alte Meistererzählungen, die bereits in Frage gestellt wurden, erneut in den Vordergrund rücken könnten. Es gibt Hinweise darauf, dass die auf außereuropäischen Quellen basierende „Bodenhaftung“ in der Globalgeschichte zugunsten einer globalen Meistererzählung aufgegeben wird, die sich auf einen globalisierten Wissenschafts- und Bildungsmarkt konzentriert. Es stellt sich die Frage, wo Berührungspunkte und Kritik zwischen außereuropäischer Geschichte, area studies in den USA, dem Konzept der „Geschichte der Weltregionen“ und der Globalgeschichte bestehen. Die Beiträge in diesem Band bieten sowohl theoretische Überlegungen als auch praktische Forschungsbeispiele.