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Historische Kriminalistik - Schriftenreihe Polizei - 2: Serienmorde in der DDR 2

Spezielle Motivlagen in der Kriminalpraxis

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Serienmorde sind eine herausragende männliche Domäne, die sich durch die zufällige Auswahl von fremden Opfern auszeichnet und die Aufklärung erheblich erschwert. Die Täter leben oft in erschreckender Normalität und verbergen ihr wahres Wesen geschickt. Ein Beispiel ist der sadistische Knabenmörder Erwin Hagedorn, der ungestört in einen Mordrausch verfallen konnte. Er selbst verglich diesen Zustand mit einem Karussell, das sich immer schneller drehte. Das weltweit erste psychologische Täterprofil und Computerauswertungen führten entscheidend zur Überführung Hagedorns und stellten eine Pionierleistung der modernen Kriminalistik dar. Seine umfangreichen Aussagen trugen zur Erstellung eines komplexen Persönlichkeitsprofils bei. Die Autoren analysieren akribisch die Genese des Falls und entschlüsseln die perfide Logik des Abgründigen, was die wahre Kunst der Kriminalistik darstellt. Frauen begangene Serienmorde sind selten und von besonderem Interesse. Ein Beispiel ist der Fall der Säuglingsmörderin Simona K., einer Krankenschwester, die mehrere Säuglingsmorde beging. Ihre Motivation lag in der maximalen Rufschädigung des neuen Oberarztes, den sie verachtete. Ihr Hass und ihre introvertierte Persönlichkeitsstruktur führten sie zum Todesengel.

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Historische Kriminalistik - Schriftenreihe Polizei - 2: Serienmorde in der DDR 2, Remo Kroll, Frank-Rainer Schurich

Taal
Jaar van publicatie
2019
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(Hardcover),
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Prijs
€ 27,99

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Titel
Historische Kriminalistik - Schriftenreihe Polizei - 2: Serienmorde in der DDR 2
Ondertitel
Spezielle Motivlagen in der Kriminalpraxis
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2019
Formaat
Hardcover
Aantal pagina's
396
ISBN10
389574980X
ISBN13
9783895749803
Reeks
Aantekening
Serienmorde sind eine herausragende männliche Domäne, die sich durch die zufällige Auswahl von fremden Opfern auszeichnet und die Aufklärung erheblich erschwert. Die Täter leben oft in erschreckender Normalität und verbergen ihr wahres Wesen geschickt. Ein Beispiel ist der sadistische Knabenmörder Erwin Hagedorn, der ungestört in einen Mordrausch verfallen konnte. Er selbst verglich diesen Zustand mit einem Karussell, das sich immer schneller drehte. Das weltweit erste psychologische Täterprofil und Computerauswertungen führten entscheidend zur Überführung Hagedorns und stellten eine Pionierleistung der modernen Kriminalistik dar. Seine umfangreichen Aussagen trugen zur Erstellung eines komplexen Persönlichkeitsprofils bei. Die Autoren analysieren akribisch die Genese des Falls und entschlüsseln die perfide Logik des Abgründigen, was die wahre Kunst der Kriminalistik darstellt. Frauen begangene Serienmorde sind selten und von besonderem Interesse. Ein Beispiel ist der Fall der Säuglingsmörderin Simona K., einer Krankenschwester, die mehrere Säuglingsmorde beging. Ihre Motivation lag in der maximalen Rufschädigung des neuen Oberarztes, den sie verachtete. Ihr Hass und ihre introvertierte Persönlichkeitsstruktur führten sie zum Todesengel.