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Die Debatte um die Wissensgeschichte des neuzeitlichen Europas benötigt eine Korrektur, indem auch die prekäre Seite beleuchtet wird: die Unsicherheit bestimmter Theorie- und Wissensbestände, der heikle Status ihres Trägermaterials, sowie die Reaktionen auf Bedrohungen und Verluste. Martin Mulsow verfolgt dieses prekäre Wissen, um dessen Bedeutung für die europäische Wissensgeschichte zu rehabilitieren. In materialreichen Fallstudien, die von der Renaissance bis zur Aufklärung reichen, zeigt er die Taktiken, die Intellektuelle entwickelt haben, um mit diesen Herausforderungen umzugehen – ihre Rückzugsgesten, Ängste, Ermutigungen und Versuche, verlorenes Wissen zurückzugewinnen. Der Fokus liegt nicht auf großen Themen der Metaphysik und Epistemologie, sondern auf Randzonen wie Magie, Numismatik, Bibelinterpretation und Orientalistik. Es geht um Theorien, Furcht und Faszination, sowie um vergessene Gelehrte. Das Buch erzählt spannende Geschichten und bietet eine alternative Ideengeschichte der Frühen Neuzeit. Zudem wird der Begriff des Wissens im Kontext des „material turn“, des „iconic turn“ und der Kommunikations- und Informationsgeschichte neu gedacht. Es enthält zahlreiche, teilweise farbige Abbildungen.
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Prekäres Wissen, Martin Mulsow
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2012
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- (Hardcover),
- Staat van het boek
- Zeer goed
- Prijs
- € 13,99
Betaalmethoden
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- Titel
- Prekäres Wissen
- Ondertitel
- Eine andere Ideengeschichte der Frühen Neuzeit
- Taal
- Duits
- Auteurs
- Martin Mulsow
- Uitgever
- Suhrkamp
- Jaar van publicatie
- 2012
- Formaat
- Hardcover
- Aantal pagina's
- 556
- ISBN10
- 3518585835
- ISBN13
- 9783518585832
- Reeks
- Tags
- Non-fictie, Historisch thema, Filosofisch thema, Filosofie, Wetenschap, Culturele Geschiedenis, Kennis en Wijsheid, Twijfels, Vroege moderne Tijd, Collectief Geheugen
- Aantekening
- Die Debatte um die Wissensgeschichte des neuzeitlichen Europas benötigt eine Korrektur, indem auch die prekäre Seite beleuchtet wird: die Unsicherheit bestimmter Theorie- und Wissensbestände, der heikle Status ihres Trägermaterials, sowie die Reaktionen auf Bedrohungen und Verluste. Martin Mulsow verfolgt dieses prekäre Wissen, um dessen Bedeutung für die europäische Wissensgeschichte zu rehabilitieren. In materialreichen Fallstudien, die von der Renaissance bis zur Aufklärung reichen, zeigt er die Taktiken, die Intellektuelle entwickelt haben, um mit diesen Herausforderungen umzugehen – ihre Rückzugsgesten, Ängste, Ermutigungen und Versuche, verlorenes Wissen zurückzugewinnen. Der Fokus liegt nicht auf großen Themen der Metaphysik und Epistemologie, sondern auf Randzonen wie Magie, Numismatik, Bibelinterpretation und Orientalistik. Es geht um Theorien, Furcht und Faszination, sowie um vergessene Gelehrte. Das Buch erzählt spannende Geschichten und bietet eine alternative Ideengeschichte der Frühen Neuzeit. Zudem wird der Begriff des Wissens im Kontext des „material turn“, des „iconic turn“ und der Kommunikations- und Informationsgeschichte neu gedacht. Es enthält zahlreiche, teilweise farbige Abbildungen.


