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Ermutigung zum aufrechten Gang

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Psychosoziale Praxis kann nur dann adäquate Antworten auf subjektive Probleme von Menschen entwickeln, wenn sie ihre kritische Passung zu den sich verändernden gesellschaftlichen Verhältnissen findet. Zeitdiagnostik tut not - und Heiner Keupp kommt das große Verdienst zu, daß er diese seit Jahren ausgewiesenermaßen verläßlich aus sozialpsychologischer Sicht unternimmt. Sein Interesse gilt v. a. der Frage, wie Subjekte sich gegenwärtig entwerfen und wie sie diese Entwürfe zu realisieren versuchen. Die Psychologie hat sich in Theorie und Praxis bisher nicht gerade dabei hervorgetan, das Verhältnis von Individuen zu ihrer Umwelt zu analysieren, schon gar nicht jenen Veränderungsstrudel, von dem wir zur Zeit erfaßt sind und dessen Ende noch gar nicht absehbar ist. Der Autor untersucht zeitgenössische Subjektentwürfe, wobei er auch immer die Chancen für die Vision der menschlichen Emanzipation zu erkennen und einzubeziehen versucht. Er ermutigt - allen schwierigen Zeiten zum Trotz - zum „aufrechten Gang“.

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Ermutigung zum aufrechten Gang, Heiner Keupp

Taal
Jaar van publicatie
1997,
Staat van het boek
Beschadigd
Prijs
€ 12,90

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Titel
Ermutigung zum aufrechten Gang
Taal
Duits
Uitgever
Dgvt-Verl.
Jaar van publicatie
1997
Aantal pagina's
250
ISBN10
3871591351
ISBN13
9783871591358
Reeks
Aantekening
Psychosoziale Praxis kann nur dann adäquate Antworten auf subjektive Probleme von Menschen entwickeln, wenn sie ihre kritische Passung zu den sich verändernden gesellschaftlichen Verhältnissen findet. Zeitdiagnostik tut not - und Heiner Keupp kommt das große Verdienst zu, daß er diese seit Jahren ausgewiesenermaßen verläßlich aus sozialpsychologischer Sicht unternimmt. Sein Interesse gilt v. a. der Frage, wie Subjekte sich gegenwärtig entwerfen und wie sie diese Entwürfe zu realisieren versuchen. Die Psychologie hat sich in Theorie und Praxis bisher nicht gerade dabei hervorgetan, das Verhältnis von Individuen zu ihrer Umwelt zu analysieren, schon gar nicht jenen Veränderungsstrudel, von dem wir zur Zeit erfaßt sind und dessen Ende noch gar nicht absehbar ist. Der Autor untersucht zeitgenössische Subjektentwürfe, wobei er auch immer die Chancen für die Vision der menschlichen Emanzipation zu erkennen und einzubeziehen versucht. Er ermutigt - allen schwierigen Zeiten zum Trotz - zum „aufrechten Gang“.