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Kieler Rechtswissenschaftliche Abhandlungen (NF) - 17: Die Haftgründe der Wiederholungsgefahr und der Schwere der Tat

Die §§ 112a, 112 Abs. 3 StPO unter besonderer Berücksichtigung neuerer Gesetzesänderungen und aktueller Entwicklungen im Bereich der Untersuchungshaft

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Das am 1.12. 1994 in Kraft getretene »Verbrechensbekämpfungsgesetz« hat der Diskussion um die Haftgründe der Wiederholungsgefahr und der Schwere der Tat Auftrieb gegeben. Die Arbeit beginnt mit einem Rückblick auf die geschichtliche Entwicklung dieser beiden Haftgründe, der die gesetzgeberischen Motive und ihre Kontinuitäten wie Diskontinuitäten aufzeigt, hierauf folgt ein kurzer Abriß zur statistischen und empirischen Relevanz dieser Haftgründe. In einem zweiten Teil steht die umfangreiche kriminalpolitische Diskussion um diese Haftgründe im Vordergrund. Ein besonderes Augenmerk gilt danach der Kritik an den Tatbestandskonzeptionen und den aktuellen Änderungen durch das Verbrechensbekämpfungsgesetz. Rechtsdogmatische Fragestellungen werden in einem dritten Teil bearbeitet. Neben der Analyse einzelner Tatbestandsmerkmale und verfassungsrechtlichen Fragen wird die sehr umstrittene Kernfrage nach der »Systemfremdheit« der beiden Haftgründe diskutiert. In diesem Zusammenhang behandelt die Verfasserin auch grundsätzliche Fragen der Prävention im Strafverfahren. Abgerundet wird das Werk durch einen Vorschlag für eine alternative gesetzliche Regelung.

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Kieler Rechtswissenschaftliche Abhandlungen (NF) - 17: Die Haftgründe der Wiederholungsgefahr und der Schwere der Tat, Stephanie Schloth

Taal
Jaar van publicatie
1999,
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 193,99

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Titel
Kieler Rechtswissenschaftliche Abhandlungen (NF) - 17: Die Haftgründe der Wiederholungsgefahr und der Schwere der Tat
Ondertitel
Die §§ 112a, 112 Abs. 3 StPO unter besonderer Berücksichtigung neuerer Gesetzesänderungen und aktueller Entwicklungen im Bereich der Untersuchungshaft
Taal
Duits
Jaar van publicatie
1999
Aantal pagina's
232
ISBN10
3789058467
ISBN13
9783789058462
Reeks
Aantekening
Das am 1.12. 1994 in Kraft getretene »Verbrechensbekämpfungsgesetz« hat der Diskussion um die Haftgründe der Wiederholungsgefahr und der Schwere der Tat Auftrieb gegeben. Die Arbeit beginnt mit einem Rückblick auf die geschichtliche Entwicklung dieser beiden Haftgründe, der die gesetzgeberischen Motive und ihre Kontinuitäten wie Diskontinuitäten aufzeigt, hierauf folgt ein kurzer Abriß zur statistischen und empirischen Relevanz dieser Haftgründe. In einem zweiten Teil steht die umfangreiche kriminalpolitische Diskussion um diese Haftgründe im Vordergrund. Ein besonderes Augenmerk gilt danach der Kritik an den Tatbestandskonzeptionen und den aktuellen Änderungen durch das Verbrechensbekämpfungsgesetz. Rechtsdogmatische Fragestellungen werden in einem dritten Teil bearbeitet. Neben der Analyse einzelner Tatbestandsmerkmale und verfassungsrechtlichen Fragen wird die sehr umstrittene Kernfrage nach der »Systemfremdheit« der beiden Haftgründe diskutiert. In diesem Zusammenhang behandelt die Verfasserin auch grundsätzliche Fragen der Prävention im Strafverfahren. Abgerundet wird das Werk durch einen Vorschlag für eine alternative gesetzliche Regelung.