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Walter van Raamsdonk, genannt Raam, lebt im pulsierenden Umfeld junger Künstler in Amsterdam, die sich vor allem mit Geld, Sex und Drogen beschäftigen. Kunst interessiert ihn kaum; stattdessen versucht er, seinen Liebeskummer über die verlorene Freundin Sammie mit Videos, MTV und Musik zu betäuben. Nachts zieht es ihn in die Diskothek „Gimmick“, wo er oft mit Sammie war. Auf seinen Reisen, selbst in New York, kann er nicht von ihr loslassen. Zurück in Amsterdam erhält er einen lukrativen Auftrag, hat jedoch kein Kunstwerk und kann nichts Neues schaffen. In seinem Atelier entdeckt er noch drei Arbeiten seines Freundes Alex. Joost Zwagerman zeichnet ein drastisches Bild der späten 1980er Jahre, in denen Kunst zum Spiel um Geld und Eitelkeiten verkommt. Die Ich-Erzählung des Protagonisten spiegelt eine Generation wider, die nach schnellem Ruhm strebt. Mit Selbstironie und Zynismus kommentiert Raam die Selbstbezogenheit seiner Kollegen. In „Gimmick!“ werden Künstler zu Geschäftsleuten, Kunst nach Marktwert bewertet, und in der Liebe bleibt kein Raum für Sentimentalitäten. Sexualität wird zur Obsession, und das Wertesystem der Gesellschaft ist ausgehöhlt. Die Kunstszene ist der Schnelllebigkeit des Marktes hinterhergehechelt, und Originalität wird als Krankheit betrachtet. Nach dem Erfolg von „Duell“ folgt nun ein weiterer Roman aus der Kunstszene von Joost Zwagerman.

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Gimmick!, Joost Zwagerman, Gregor Seferens

Taal
Jaar van publicatie
2018
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(Paperback),
Staat van het boek
Beschadigd
Prijs
€ 3,38

Betaalmethoden

3,0
Oké
41 Beoordelingen

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Taal
Duits
Jaar van publicatie
2018
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
288
ISBN10
3938803908
ISBN13
9783938803905
Reeks
Beoordeling
2,95 van 5
Aantekening
Walter van Raamsdonk, genannt Raam, lebt im pulsierenden Umfeld junger Künstler in Amsterdam, die sich vor allem mit Geld, Sex und Drogen beschäftigen. Kunst interessiert ihn kaum; stattdessen versucht er, seinen Liebeskummer über die verlorene Freundin Sammie mit Videos, MTV und Musik zu betäuben. Nachts zieht es ihn in die Diskothek „Gimmick“, wo er oft mit Sammie war. Auf seinen Reisen, selbst in New York, kann er nicht von ihr loslassen. Zurück in Amsterdam erhält er einen lukrativen Auftrag, hat jedoch kein Kunstwerk und kann nichts Neues schaffen. In seinem Atelier entdeckt er noch drei Arbeiten seines Freundes Alex. Joost Zwagerman zeichnet ein drastisches Bild der späten 1980er Jahre, in denen Kunst zum Spiel um Geld und Eitelkeiten verkommt. Die Ich-Erzählung des Protagonisten spiegelt eine Generation wider, die nach schnellem Ruhm strebt. Mit Selbstironie und Zynismus kommentiert Raam die Selbstbezogenheit seiner Kollegen. In „Gimmick!“ werden Künstler zu Geschäftsleuten, Kunst nach Marktwert bewertet, und in der Liebe bleibt kein Raum für Sentimentalitäten. Sexualität wird zur Obsession, und das Wertesystem der Gesellschaft ist ausgehöhlt. Die Kunstszene ist der Schnelllebigkeit des Marktes hinterhergehechelt, und Originalität wird als Krankheit betrachtet. Nach dem Erfolg von „Duell“ folgt nun ein weiterer Roman aus der Kunstszene von Joost Zwagerman.