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Berichte aus der Medizin: Herr und Frau „Co“ wollen nicht mehr

Beiträge für eine betriebliche Drogenpolitik

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Wir leben in einer gesellschaftlichen Situation, in der der Substanzkonsum weitgehend akzeptiert oder verharmlost wird. In vielen europäischen Gesellschaften ist ein hohes Konsumniveau psychoaktiver Substanzen historisch toleriert. Dies führt dazu, dass der Übergang vom kontrollierten Gebrauch zum Suchtkonsum oft unbemerkt und schleichend erfolgt, sowohl für die Betroffenen als auch für ihr Umfeld. Die potenziellen Gefahren des Substanzkonsums werden stillschweigend toleriert. In diesem Kontext ist es schwierig, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Risiken substanzbeeinflusster Mitarbeiter in gefahrgeneigten Tätigkeiten zu lenken. Während die Gesellschaft im Straßenverkehr klare Positionen zu Alkohol und Drogen hat, fehlen vergleichbare Regelungen für gefährliche Arbeitsbereiche. Es besteht ein dringender Bedarf an Rechts- und Verfahrenssicherheit, damit Arbeitgeber den Anforderungen an die Sicherheit am Arbeitsplatz gerecht werden können. Eine betriebliche Drogenpolitik muss sich diesem Spannungsfeld stellen und eine klare Position zu substanzbeeinflussten Mitarbeitern einnehmen. Alle Akteure – Personalführung, Vorgesetzte, Mitarbeiter, Betriebsräte und Werksärzte – sind gefordert, aktiv an diesem Thema zu arbeiten. Ziel ist die Entwicklung einer verständnisvollen Drogenpolitik, die die Möglichkeiten und Grenzen im betrieblichen und gesellschaftlichen Kontext berücksichtigt und somit eine wichtige Stütze für das Sicherheits

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Berichte aus der Medizin: Herr und Frau „Co“ wollen nicht mehr, Rolf Breitstadt, Uta Müller

Taal
Jaar van publicatie
2011
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(Paperback),
Staat van het boek
Beschadigd
Prijs
€ 24,79

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Titel
Berichte aus der Medizin: Herr und Frau „Co“ wollen nicht mehr
Ondertitel
Beiträge für eine betriebliche Drogenpolitik
Taal
Duits
Uitgever
Shaker
Jaar van publicatie
2011
Formaat
Paperback
Aantal pagina's
155
ISBN10
3832298460
ISBN13
9783832298463
Reeks
Aantekening
Wir leben in einer gesellschaftlichen Situation, in der der Substanzkonsum weitgehend akzeptiert oder verharmlost wird. In vielen europäischen Gesellschaften ist ein hohes Konsumniveau psychoaktiver Substanzen historisch toleriert. Dies führt dazu, dass der Übergang vom kontrollierten Gebrauch zum Suchtkonsum oft unbemerkt und schleichend erfolgt, sowohl für die Betroffenen als auch für ihr Umfeld. Die potenziellen Gefahren des Substanzkonsums werden stillschweigend toleriert. In diesem Kontext ist es schwierig, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Risiken substanzbeeinflusster Mitarbeiter in gefahrgeneigten Tätigkeiten zu lenken. Während die Gesellschaft im Straßenverkehr klare Positionen zu Alkohol und Drogen hat, fehlen vergleichbare Regelungen für gefährliche Arbeitsbereiche. Es besteht ein dringender Bedarf an Rechts- und Verfahrenssicherheit, damit Arbeitgeber den Anforderungen an die Sicherheit am Arbeitsplatz gerecht werden können. Eine betriebliche Drogenpolitik muss sich diesem Spannungsfeld stellen und eine klare Position zu substanzbeeinflussten Mitarbeitern einnehmen. Alle Akteure – Personalführung, Vorgesetzte, Mitarbeiter, Betriebsräte und Werksärzte – sind gefordert, aktiv an diesem Thema zu arbeiten. Ziel ist die Entwicklung einer verständnisvollen Drogenpolitik, die die Möglichkeiten und Grenzen im betrieblichen und gesellschaftlichen Kontext berücksichtigt und somit eine wichtige Stütze für das Sicherheits