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Hôtel Baalbek ist der letzte Roman von Fred Wander, einem bedeutenden Erzähler der Shoa, der nun in Neuauflage mit einem Nachwort von Erich Hackl erscheint. Die Handlung spielt in Marseille 1942, wo über der schönen, verkommenen Stadt ein Dunst von Rausch und Gewalt liegt. Im drittklassigen Hotel Baalbek kursieren Gerüchte über einen möglichen Einmarsch der Deutschen in den unbesetzten Teil Frankreichs. Jüdische Emigranten suchen verzweifelt nach Fluchtmöglichkeiten aus Europa. Im Foyer des Hotels wird leidenschaftlich gestritten und diskutiert, während ein junger, schüchterner Mann von Katja und Lily träumt und das heftige Leben, das ihm noch fremd ist. „Alle lebten wenigstens stundenweise in der Fiktion, es gäbe noch menschliches Glück... alle lebten in Rage, heißblütig lebten sie.“ Jahrzehnte später erzählt er die Geschichten von Jablonsky, Sascha, Jossip, dem Feuerschlucker, und David Stern, dem Musikprofessor mit seiner blonden Frau, aus der Erinnerung eines Menschen, der das Unvorstellbare gesehen hat. Er beschwört die damalige Welt in unmittelbarer Präsenz herauf und zeigt, dass nur im zweifachen Erinnern, vorwärts und rückwärts, die Ereignisse zu erkennen sind. Wir leben nicht in der Gegenwart, sondern in einem Nebel aus geronnener Zeit und gefrorenem Blut.
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Hôtel Baalbek, Fred Wander
- Taal
- Jaar van publicatie
- 2007
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- (Hardcover)
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- Titel
- Hôtel Baalbek
- Ondertitel
- Roman
- Taal
- Duits
- Auteurs
- Fred Wander
- Uitgever
- Wallstein-Verl.
- Jaar van publicatie
- 2007
- Formaat
- Hardcover
- Aantal pagina's
- 228
- ISBN10
- 3835301500
- ISBN13
- 9783835301504
- Reeks
- Tags
- Fictie, Historisch thema, Geschiedenis, Duitse literatuur, Frankrijk, Tweede Wereldoorlog, Verhalen, Wereldgeschiedenis, Ontsnapping, Oostenrijkse literatuur, Hotels, Emigratie, Ballingschap
- Aantekening
- Hôtel Baalbek ist der letzte Roman von Fred Wander, einem bedeutenden Erzähler der Shoa, der nun in Neuauflage mit einem Nachwort von Erich Hackl erscheint. Die Handlung spielt in Marseille 1942, wo über der schönen, verkommenen Stadt ein Dunst von Rausch und Gewalt liegt. Im drittklassigen Hotel Baalbek kursieren Gerüchte über einen möglichen Einmarsch der Deutschen in den unbesetzten Teil Frankreichs. Jüdische Emigranten suchen verzweifelt nach Fluchtmöglichkeiten aus Europa. Im Foyer des Hotels wird leidenschaftlich gestritten und diskutiert, während ein junger, schüchterner Mann von Katja und Lily träumt und das heftige Leben, das ihm noch fremd ist. „Alle lebten wenigstens stundenweise in der Fiktion, es gäbe noch menschliches Glück... alle lebten in Rage, heißblütig lebten sie.“ Jahrzehnte später erzählt er die Geschichten von Jablonsky, Sascha, Jossip, dem Feuerschlucker, und David Stern, dem Musikprofessor mit seiner blonden Frau, aus der Erinnerung eines Menschen, der das Unvorstellbare gesehen hat. Er beschwört die damalige Welt in unmittelbarer Präsenz herauf und zeigt, dass nur im zweifachen Erinnern, vorwärts und rückwärts, die Ereignisse zu erkennen sind. Wir leben nicht in der Gegenwart, sondern in einem Nebel aus geronnener Zeit und gefrorenem Blut.