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In die andere Richtung jetzt Band 11207

Eine Reise durch Ostafrika

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Der Osten Afrikas ist besonders stark von Konflikten, Kriegen und schweren Krisen betroffen, die hierzulande wenig Aufmerksamkeit erlangen. Dazu zählen etwa die durch die Erderhitzung verursachte Hungersnot in Madagaskar oder die Bürgerkriege im Norden Äthiopiens und im Sudan. Gewalt, Terror, Hunger und Flucht auf dem afrikanischen Kontinent scheinen in den reichen Staaten oft vergessen, sofern die Folgen diese nicht selbst betreffen. Dagegen sind die Einflusssphären in Afrika hart umkämpft, überwiegend in Bezug auf Bodenschätze, von deren Abbau die lokale Bevölkerung meist aber wenig Vorteile hat. Navid Kermani hat Ostafrika bereist, vom Süden Madagaskars über die Komoren, Mosambik, Tansania, Kenia, Äthiopien bis ins sudanesische Nuba-Gebirge. Seine Reportage führt ihn zu den Menschen vor Ort und ihrer eigenen Sicht auf die Dinge, zu ihrem Alltagserleben und ihren Perspektiven auf Geschichte, Identität und Zukunft. Dabei reflektiert er stets den eigenen, „westlichen“ Blick auf die Region und spürt dessen Ursprung zwischen kolonialer Überheblichkeit, Romantisierung und Betroffenheit nach. Und ebenso wie Kermani von Kriegen, Ausbeutung und Elend berichtet, erzählt er von Musik, Kultur und Lebenswillen und zeichnet so ein empathisches wie ambivalentes Bild einer hierzulande medial oft übersehenen Region.

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In die andere Richtung jetzt Band 11207, Navid Kermani

Taal
Jaar van publicatie
2025
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(Paperback),
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 6,99

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Titel
In die andere Richtung jetzt Band 11207
Ondertitel
Eine Reise durch Ostafrika
Taal
Duits
Jaar van publicatie
2025
Formaat
Paperback
ISBN10
3742512072
ISBN13
9783742512079
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Tags
Aantekening
Der Osten Afrikas ist besonders stark von Konflikten, Kriegen und schweren Krisen betroffen, die hierzulande wenig Aufmerksamkeit erlangen. Dazu zählen etwa die durch die Erderhitzung verursachte Hungersnot in Madagaskar oder die Bürgerkriege im Norden Äthiopiens und im Sudan. Gewalt, Terror, Hunger und Flucht auf dem afrikanischen Kontinent scheinen in den reichen Staaten oft vergessen, sofern die Folgen diese nicht selbst betreffen. Dagegen sind die Einflusssphären in Afrika hart umkämpft, überwiegend in Bezug auf Bodenschätze, von deren Abbau die lokale Bevölkerung meist aber wenig Vorteile hat. Navid Kermani hat Ostafrika bereist, vom Süden Madagaskars über die Komoren, Mosambik, Tansania, Kenia, Äthiopien bis ins sudanesische Nuba-Gebirge. Seine Reportage führt ihn zu den Menschen vor Ort und ihrer eigenen Sicht auf die Dinge, zu ihrem Alltagserleben und ihren Perspektiven auf Geschichte, Identität und Zukunft. Dabei reflektiert er stets den eigenen, „westlichen“ Blick auf die Region und spürt dessen Ursprung zwischen kolonialer Überheblichkeit, Romantisierung und Betroffenheit nach. Und ebenso wie Kermani von Kriegen, Ausbeutung und Elend berichtet, erzählt er von Musik, Kultur und Lebenswillen und zeichnet so ein empathisches wie ambivalentes Bild einer hierzulande medial oft übersehenen Region.