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Hans Peter Klauser (1910-1989) gehört zu jener Generation von Schweizer Fotografen, die in den dreissiger Jahren mit der wachsenden Nachfrage nach dokumentarischer Photographie ihre Chancen erkannten. Ausgebildet von Gotthard Schuh (1936-38) leistete er einen hervorragenden Beitrag zur Dokumentation des Schweizer Alltags. Feinfühlig und respektvoll erforschte Klauser vordergründig unspektakuläre Lebenswelten abseits der journalistischen Tagesaktualität, so zum Beispiel im Appenzellerland oder in der ländlichen und städtischen Industrie. In den Kriegsjahren 1939 bis 1945. erarbeitete Klauser ausserdem eindrückliche Reportagen über Flüchtlinge und Internierte in der Schweiz. Ausstellung und Katalog wollen einen Schweizer Fotografen ins Bewusstsein zurückzubringen, dessen tagebuchartige Aufzeichnungen übers Fotografieren überdies ein einzigartiges Dokument zur Schweizer Fotogeschichte darstellen. Diese Veröffentlichung über Klauser, dessen Nachlass 1998 der Schweizerischen Stiftung für die Photographie anvertraut wurde, steht am Anfang einer neuen Publikationsreihe zur Schweizer Fotografie, die sich zum Ziel setzt, die jeweiligen Rahmenbedingungen und zeitgeschichtlichen Kontexte fotografischen Schaffens miteinzubeziehen. Damit wird Fotografie nicht nur ästhetisch, sondern auch soziologisch, historisch, volkskundlich oder mediengeschichtlich erforscht.

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Vom Staunen erzählen, Hans Peter Klauser, Peter Pfrunder, Roland Gretler, Martin Gasser, Guido Magnaguagno

Taal
Jaar van publicatie
1999,
Staat van het boek
Goed
Prijs
€ 20,99

Betaalmethoden

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Titel
Vom Staunen erzählen
Taal
Duits
Uitgever
Offizin
Jaar van publicatie
1999
Aantal pagina's
183
ISBN10
3907496027
ISBN13
9783907496022
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Aantekening
Hans Peter Klauser (1910-1989) gehört zu jener Generation von Schweizer Fotografen, die in den dreissiger Jahren mit der wachsenden Nachfrage nach dokumentarischer Photographie ihre Chancen erkannten. Ausgebildet von Gotthard Schuh (1936-38) leistete er einen hervorragenden Beitrag zur Dokumentation des Schweizer Alltags. Feinfühlig und respektvoll erforschte Klauser vordergründig unspektakuläre Lebenswelten abseits der journalistischen Tagesaktualität, so zum Beispiel im Appenzellerland oder in der ländlichen und städtischen Industrie. In den Kriegsjahren 1939 bis 1945. erarbeitete Klauser ausserdem eindrückliche Reportagen über Flüchtlinge und Internierte in der Schweiz. Ausstellung und Katalog wollen einen Schweizer Fotografen ins Bewusstsein zurückzubringen, dessen tagebuchartige Aufzeichnungen übers Fotografieren überdies ein einzigartiges Dokument zur Schweizer Fotogeschichte darstellen. Diese Veröffentlichung über Klauser, dessen Nachlass 1998 der Schweizerischen Stiftung für die Photographie anvertraut wurde, steht am Anfang einer neuen Publikationsreihe zur Schweizer Fotografie, die sich zum Ziel setzt, die jeweiligen Rahmenbedingungen und zeitgeschichtlichen Kontexte fotografischen Schaffens miteinzubeziehen. Damit wird Fotografie nicht nur ästhetisch, sondern auch soziologisch, historisch, volkskundlich oder mediengeschichtlich erforscht.